Regelungen der Verwaltung mit Bezug zur aktuellen Pandemie

Der Hochsauerlandkreis öffnet seine Kreishäuser in Arnsberg, Brilon und Meschede sowie die weiteren Dienststellen ab Montag, 4. Mai 2020, wieder - allerdings mit den gebotenen Einschränkungen wie den geltenden Abstands- und Hygieneregelungen. So können die Dienststellen nur mit einem Mundschutz (Alltagsmaske oder Schal) und soweit wie möglich mit vorheriger Terminvereinbarung per Telefon oder Mail besucht werden.

Die einzelnen Besucher werden zu ihrem Termin in der Regel vom Mitarbeiter am vereinbarten Ort abgeholt, mehrere Besucher können lediglich in Ausnahmefällen zugelassen werden. Die Kreisverwaltung bittet, nur dringend notwendige persönliche Termine wahrzunehmen.

Publikumsverkehr

Die Ausländerbehörde ist ab Montag den 04.05.2020 wieder eingeschränkt für den Publikumsverkehr geöffnet. Persönliche Vorsprachen sind allerdings nur in bestimmten Angelegenheiten und ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Es gilt weiterhin der Grundsatz, dass die Kommunikation mit der Ausländerbehörde nach Möglichkeit auf postalischen, telefonischen oder elektronischen Wege erfolgen sollte.

Zur Vereinbarung eines Termins ist vorab telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit dem zuständigen Ansprechpartner aufzunehmen. Sofern dieser nicht bekannt ist, bitte die Telefonzentrale unter 0291/94-0 kontaktieren.

Die Entgegennahme eines bereits ausgestellten elektronischen Aufenthaltstitels ist im Rahmen einer entsprechenden vorherigen Terminvereinbarung wieder möglich.

Die Bearbeitung der hier vorliegenden Anträge auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels wird ebenfalls schrittweise wieder aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden nunmehr wieder Termine zur persönlichen Vorsprache vereinbart. Hierbei kann es jedoch bedingt durch die Vielzahl der aktuell vorliegenden Anträge zu teilweise erheblichen zeitlichen Verzögerungen kommen.

Es ist daher weiterhin zu beachten, dass sofern der Antrag auf Verlängerung rechtzeitig, d.h. vor Ablauf der Gültigkeit des derzeitigen Aufenthaltstitels hier eingegangen ist, durch diese momentane Ausnahme-Situation keine Nachteile erwachsen. In diesem Fall gilt der bisherige Aufenthaltstitel mit sämtlichen Nebenbestimmungen, z.B. hinsichtlich der Erwerbstätigkeit, im Rahmen der sog. Fiktionswirkung als fortbestehend. Es besteht weiterhin ein rechtmäßiger Aufenthalt im Bundesgebiet.

Auf Wunsch kann eine förmliche Bescheinigung über die bestehende Fiktionswirkung per Post zugesendet werden. Hierzu wird um eine telefonische Kontaktaufnahme mit der Ausländerbehörde gebeten. Die Ausstellung der sog. Fiktionsbescheinigung ist gebührenpflichtig.

Die Kfz-Zulassungsstellen in allen drei Kreishäusern haben von Montag bis Samstag geöffnet. Es ist jedoch für Privatpersonen weiterhin erforderlich, online einen Termin zu vereinbaren (Link siehe oben).

Ohne Termin ist eine Bearbeitung nicht möglich. Die Kfz-Zulassungsstellen bitten, pünktlich zu erscheinen (nicht zu früh und nicht zu spät) und einen Mundschutz (Alltagsmaske oder Schal) zu tragen.

Es gelten weiterhin die gebotenen Einschränkungen wie die Abstands- und Hygieneregelungen.

Derzeit kommt es -u. a. aufgrund der Senkung der Umsatzsteuer- zu massiv erhöhten Fallzahlen. Es wird daher darauf hingewiesen, dass kein Anspruch darauf besteht, dass die Vorgänge noch am selben Tag erledigt werden können.

Die Führerscheinstellen in den Kreishäusern Arnsberg und Brilon sind geöffnet. Soweit wie möglich soll aber auch hier postalisch gearbeitet werden. Eine telefonische Terminvereinbarung ist hier vorab ebenfalls notwendig. Im Kreishaus Brilon können sich die Kunden mit Termin am Haupteingang melden, im Kreishaus Arnsberg direkt in Führerscheinstelle am Nebeneingang Straßenverkehrsamt.

Das Gesundheitsamt nimmt die Einschulungsuntersuchungen wieder auf, die Einladungen gehen den Erziehungsberechtigten schriftlich zu. Das gleiche Verfahren gilt für die Eingangsdiagnostik in der Kinderfrühförderung. Die Schwangerschaftskonfliktberatung kann ab dem 4. Mai nach Absprache wieder persönlich stattfinden.

Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz sind nach wie vor nicht möglich.

Beratungsangebote des Kreisjugendamtes

In Brilon unter 02961 2489

in Meschede unter 0291 9021131

in Schmallenberg unter 02972 2288.

Online-Beratung der Caritas

Die Katholische Ehe-Familien-Lebensberatung Meschede ist zur Zeit werktags von Montag bis Freitag zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr telefonisch zu erreichen unter 0291 7818. Es besteht auch die Möglichkeit der Onlineberatung per Mail oder Chat über eine geschützte Plattform (beranet) unter www.paderborn.onlineberatung-efl.de.

Begleitung und Unterstützung in der Krise
Beratungsstelle für Familien- und Lebensfragen ist weiterhin für die Menschen da

Die Mitarbeitenden der Beratungsstelle für Familien und Lebensfragen der Diakonie Ruhr-Hellweg sind gerade in schwierigen Zeiten für die Menschen da, um sie auf ihrem individuellen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Zu der Beratungsstelle gehören die Paar- und Lebensberatung sowie die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung.

Meschede:      0291 2900-150

Brilon:             02961 793967

E-Mail
efl-meschede@diakonie-ruhr-hellweg.de (PuL)

skb-meschede@diakonie-ruhr-hellweg.de (SKB).

Im Rahmen der Corona-Krise bieten die kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanzen der LWL-Klinik Marsberg telefonisch psychotherapeutische Hilfsangebote an.

Sie erreichen die Ambulanzen in unserem Versorgungsgebiet Hochsauerlandkreis, unter folgenden Telefonnummern:

Institutsambulanz Marsberg:    02992 601-3152
(Sprechzeiten: Mo. - Do. 08.00 - 16.00 Uhr, Fr.: 08.00 - 14.00 Uhr)

Ambulanz Meschede:    0291-9022-30         
(Sprechzeiten: Mo. - Do. 08.00 - 14.00 Uhr, Fr.: 08.00 - 12.00 Uhr)

Regionalteam Ost: 02961/94- 3262

(Brilon/Marsberg)

Regionalteam Mitte: 0291/94-5944

(Hallenberg, Medebach, Olsberg, Winterberg)

Regionalteam West: 0291/94-1177

(Bestwig, Eslohe, Meschede)

Weiterführende Links

Häufige Fragen zum Corona-Virus

Direkt zu Beginn der Pandemie wurden infizierte Personen und auch deren Familienmitglieder diffamiert. Über die Familien wurden Geschichten erzählt, die nicht stimmen. Weitere Verwandte wurden gemieden. Daher hat sich der Hochsauerlandkreis entschieden, sehr zu-rückhaltend mit genauen Zahlen in den einzelnen Kommunen umzugehen.

Immer freitags veröffentlichen wir die Zahlen der infizierten Personen in den Städten und Gemeinden im Hochsauerlandkreis. Bei Kommunen mit weniger als zehn Erkrankten werden keine Angaben veröffentlicht.

Der Verlauf ist sehr dynamisch. Um einen Verlauf erkennen zu können, ist eine sinnvolle Anzahl von Daten erforderlich. Tägliche Schwankungen können ein ungenaues Bild abgeben. Wir veröffentlichen einmal in der Woche eine Verlaufskurve.

Die aktuellsten Zahlen gibt es immer bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Diese melden ihre Zahlen einmal täglich an die Bezirksregierungen, die dann die Zahlen ebenfalls weiterleiten.

Die Erfassung der Verstorbenen wird vom Robert Koch Institut definiert (Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html#FAQId13844198) "In den Meldedaten erfasst werden auch alle Todesfälle, die mit einer COVID-19-Erkrankung in Verbindung stehen: Sowohl Menschen, die direkt an der Erkrankung gestorben sind ("gestorben an"), als auch Patienten mit Grundkrankheiten, die mit COVID-19 infiziert waren und bei denen sich nicht klar nachweisen lässt, was letzten Endes die Todesursache war ("gestorben mit"). Verstorbene, die zu Lebzeiten nicht auf COVID-19 getestet worden waren, aber in Verdacht stehen, an COVID-19 gestorben zu sein, können post mortem auf das Virus untersucht werden."