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Breitbandausbau 6. Call im Hochsauerlandkreis

Breitbandausbau - schnelles Internet für unterversorgte Gebiete!

Das Bundesförderprogramm wurde im November 2018 neu aufgelegt und das Verfahren dadurch wesentlich vereinfacht. Damit besteht jetzt eine weitere Möglichkeit, alle noch verbliebenen "weißen Flecken" im Hochsauerlandkreis, die aus Budgetgründen nicht mit in den  3. Call aufgenommen werden konnten, an das Glasfasernetz anzuschließen.

Der Hochsauerlandkreis hat hierzu im Auftrag aller Städte und Gemeinden einen weiteren Förderantrag im Rahmen der "Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland" gestellt. Es handelt sich hierbei um den sogenannten 6. Aufruf. Finanziert wird das kreisweite Projekt aus Bundes- und Landesmitteln und einem Eigenanteil der Städte und Gemeinden. Insgesamt konnte durch diese Förderung eine Investition von rund 77,5 Mio. Euro (38,8 Mio. Bund, 34,3 Mio. Land NRW, 4,4 Mio. Eigenanteil der Kommunen) eingeholt werden. Damit erreichen wir eine erhebliche Verbesserung der Breitband-Infrastruktur unserer Region, um jetzt auch alle Schulen, Gewerbegebiete, landwirtschaftliche Höfe und andere Einzellagen im Hochsauerlandkreis mit schnellem Internet zu versorgen.

Dieser Förderantrag wurde im Mai 2019 durch den Bundesfördergeber vorläufig bewilligt. Im Anschluss ist ein europaweites Ausschreibungsverfahren durchgeführt worden, um die Unternehmen zu ermitteln, die den Ausbau umsetzen. Im Mai 2021 wurde nach Überprüfung aller Unterlagen die endgültige Bewilligung dieser Fördermaßnahme durch den Bund und das Land NRW erteilt.

Für diesen Ausbau hat die Telekom Deutschland GmbH den Zuschlag erhalten und hat die Arbeiten bereits begonnen. Es werden 2.314 privaten Adressen, 3 Schulen, 5 Krankenhäuser und 900 Gewerbebetriebe in 29 Gewerbegebieten ausgebaut.

 

Spatenstich am 28.06.2021

 

Glasfaser auf einer Länge von 1.336 Kilometern, 3.222 Anschlüsse und Millionenförderung durch den Bund und das Land: Am Montag, 28. Juni, gab der Hochsauerlandkreis zusammen mit der Telekom Deutschland GmbH den Startschuss für den „6. Call“, das Schlusskapitel des Breitbandausbaus der weißen Flecken in der Region.

„Mit dem heutigen Spatenstich stoßen wir eine neue Dimension der Übertragungsgeschwindigkeit vor: Der Hochsauerlandkreis wird zur Gigabit-Region“, so Landrat Dr. Karl Schneider. „Mit Beginn des heutigen Tages werden der Glasfaserausbau und das Schließen noch vorhandener weißer Lücken bis 2025 fertiggestellt sein“, ergänzte er.
Im Gewerbegebiet Remmeswiese in Winterberg wurde der symbolische Spatenstich für das Infrastrukturprojekt gesetzt. Remmeswiese ist eins von 29 Gewerbegebieten im HSK und wird wie insgesamt 3.222 Adressen, darunter 900 Unternehmen und fünf Krankenhäuser, vom Ausbau der Glasfasertechnologie profitieren.

Karte des Glasfaserausbaus 6. Call

Wo liegt das Ausbaugebiet und wie ist der Projektfortschritt?

Nachfolgende Karte zeigt die Ausbaugebiete des Förderverfahrens. Durch die Eingabe einer Adresse oder mit der Zoomfunktion können die Ausbaugebiete detailliert betrachtet werden. Die Deutsche Telekom wird in 15 Bauabschnitten das Glasfasernetz in den "Boden bringen".

Glasfaser-Hausanschluss

Wenn Ihre Adresse im Fördergebiet liegt, haben Sie die Möglichkeit, sich einen Glasfaser-Hausanschluss ohne Ausbaukosten bis in Ihr Gebäude zu sichern. Voraussetzung dafür ist der "Antrag für einen kostenfreien Glasfaserausbau“. Mit diesem Antrag willigen Sie ein, dass die Telekom Deutschland GmbH auf Ihrem Grundstück den neuen Glasfaser-Hausanschluss von der Straße aus bis in Ihr Gebäude errichten darf. Auch wenn Sie Kunde eines anderen Anbieters sind, ist diese Erklärung notwendig, sie ist unabhängig von einer Produktbestellung.

Bei späterer Entscheidung ist der Glasfaser-Hausanschluss kostenpflichtig, weil damit ein nachträglicher zusätzlicher Aufwand verbunden ist. Es fällt ein Baukostenzuschuss von 799,95 Euro an.

Sofern Sie der Verlegung eines Glasfaserkabels auf Ihrem Grundstück nicht zustimmen, erfolgt auch kein Anschluss Ihrer Immobilie.

  • Der Glasfaser-Hausanschluss wird bis zum Anschlusspunkt kostenlos zum Haus gelegt, wenn Sie sich vor Beginn der Bauphase (Stichtag wird jeweils kommuniziert) für einen Glasfaser-Hausanschluss entscheiden. Einzige Voraussetzung für die Errichtung ist die Zustimmung des Grundstückseigentümers (Antrag für einen kostenfreien Glasfaserausbau). Diese ist unabhängig von einer Produktbestellung.
  • Bei späterer Entscheidung ist der Glasfaser-Hausanschluss kostenpflichtig, weil damit ein nachträglicher zusätzlicher Aufwand verbunden ist. Es fällt ein Baukostenzuschuss von 799,95 Euro an.

Im ersten Schritt muss der Ausbau erfolgt sein. Um den eingerichteten Glasfaser-Hausanschluss anschließend vollumfänglich nutzen zu können, muss ein Vertrag mit einem Telekommunikationsunternehmen geschlossen werden - dies kann die Telekom sein, aber auch jedes andere Unternehmen, das die Leitungen der Telekom anmieten möchte. Die Förderregularien verlangen, dass das gebaute Glasfasernetz für andere Anbieter offen ist. Interessierte Telekommunikationsunternehmen müssen dazu mit der Telekom als Netzbetreiber das Gespräch suchen und entsprechende Vereinbarungen abschließen.

Ihr aktueller Tarif wechselt nicht automatisch auf einen Glasfasertarif.

Mittels eines europaweiten Breitband-Ausschreibungsverfahrens hat der Hochsauerlandkreis die Deutsche Telekom ausgewählt, ein Glasfasernetz in den förderfähigen Bereichen zu errichten. Die Deutsche Telekom baut im Hochsauerlandkreis das geförderte Glasfasernetz auf. Dieses Glasfasernetz ist diskriminierungsfrei - das heißt, dass jeder Anbieter, der auf dem Netz anbieten möchte, dies auch tun kann, wenn er mit der Deutschen Telekom die notwendigen vertraglichen und prozessualen Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Der Fachbegriff dafür lautet "Open Access" und ist eine Bedingung bei staatlich geförderten Ausbauprojekten.

Sofern diese Voraussetzungen gegeben sind, können verschiedene Anbieter ihre Glasfaser-Internetprodukte über dieses Netz vertreiben. Der Endkunde kann dann zwischen den verschiedenen Anbietern, die sich für dieses Glasfaser-Netz haben freischalten lassen, frei wählen. 

Der Hochsauerlandkreis hat stellvertretend und in Kooperation mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden beim geförderten Breitband-Ausbau auf zukunftsfähige Glasfaser gesetzt. Hierbei wird die Glasfaser durchgängig bis zu jedem Haus verlegt. Die Technologie nennt sich FTTB (Fiber to the Building). Solche Glasfasernetze gelten trotz höherer Baukosten langfristig als die langlebigste, leistungsfähigste und volkswirtschaftlich vernünftigste Variante eines nachhaltigen Netzausbaus.

Zum Bau dieses zukunftssicheren Glasfasernetzes werden folgende Baumaßnahmen vorgenommen:

  • ca. 405 km Tiefbauarbeiten
  • ca. 218 km Oberirdische Leitungen                         
  • ca. 592 km Nutzung vorhandener Leerrohre           
  • ca. 1.336 km Glasfaser                                               
  • 333 Glasfaser-Netzverteiler (Gf-NvT)                               
  • 39 Hauptverteiler (PoP=Point of Presence)

Nach Abschluss der Arbeiten werden weitere 3.222 Adressen im Hochsauerlandkreis einen schnellen Internetanschluss haben.

  1. Ist die Maßnahme für mich wirklich komplett kostenlos?
    Die Erschließung des Gebäudes ist kostenlos. Dies betrifft auch weitgehend das Hausnetz. Details zur Regelbauweise finden Sie auf der Seite 7 in unserem Bauherrenflyer.
  2. Wird der Anschluss in Mehrfamilienhäusern/Mehrparteienhäusern ebenfalls kostenlos bis in jede Wohnung verlegt? 
    Wir bauen in Mehrfamilienhäusern kostenfrei bis in die Wohnung. In der Wohnung selbst werden 3 Meter verlegt bzw. 20 Meter, wenn ein Leerrohr zur Verfügung gestellt wird.
  3. Wo wird der Übergabepunkt/Anschluss installiert?
    In der Regel im Hausübergaberaum.
  4. Verlegt die Telekom auch kostenlos die Leitung vom Übergabepunkt bis zum Router? 
    Die Montage erfolgt bis zum Glasfasermodem. In der Wohnung werden dazu max. 3 Meter verlegt bzw. 20 Meter, wenn ein Leerrohr zur Verfügung gestellt wird.
  5. Welche Maßnahmen sind auf meinem Grundstück notwendig? 
    In der Regelbauweise ist ein Kopfloch vor dem Grundstück, die Hauszuführung in offener Bauweise, ein Wanddurchbruch in den Versorgungsraum/Keller und ein neues Glasfaserkabel zum Glasfasermodem notwendig.
  6. Habe ich bei dem Leitungsverlauf über mein Grundstück ein gewisses Mitspracherecht? 
    In der Regel wird die wirtschaftlichste Leitungsführung gewählt.
  7. Wird das Grundstück nach den notwendigen Tiefbaumaßnahmen durch die Telekom wieder so hergestellt wie zuvor?
    Die Wiederherstellung erfolgt im Rahmen der technischen Möglichkeiten und betrifft zum Beispiel die Oberfläche (Pflaster, Teerschicht) oder das Einsäen von Rasen. 
  8. Was ist, wenn ich mit der Qualität der Wiederherstellung nicht einverstanden bin? 
    Vor Baubeginn erfolgt ein Auskundung. Eventuelle Mängel werden nach Fertigstellung geprüft, berechtigte Mängel im Nachgang beseitigt.
  9. Kommt noch jemand vor Baubeginn auf mich zu, um die notwendigen Maßnahmen abzusprechen? -Wie und wann? Wie erfolgt die Kontaktaufnahme, wenn ich nicht vor Ort bin oder nicht unter der Adresse wohne? 
    Vor Baubeginn erfolgt ein Auskundung und Kontaktaufnahme durch unseren Auftragnehmer.
  10. Kann ich den Herstellungsauftrag noch kurzfristig widerrufen falls ich mit den notwendigen Maßnahmen auf meinem Grundstück nicht einverstanden bin? 
    Eine Ablehnung der Baumaßnahme, vor Baubeginn, ist möglich.
  11. Kann ich meinen alten Router weiter nutzen? 
    Viele Router können weiter genutzt werden. Bitte hierzu den Hersteller des Routers kontaktieren. Um die Vielfältigkeit des Glasfaseranschluss zu nutzen, sollte eine Neuanschaffung geprüft werden.
  12. Muss ich direkt einen Glasfasertarif buchen oder kann ich die „alte“ Leitung vorerst weiter nutzen? 
    Die alte Leitung kann, mit den bisherigen Bandbreiten, weiterhin genutzt werden.
  13. Sind die Glasfasertarife teurer als mein aktueller Vertrag? 
    Nein, unsere Tarife unterscheiden nicht nach der eingesetzten Technologie. Bei einem Glasfaseranschluss bis in das Haus/Wohnung stehen zukünftig  Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s zur Verfügung, sodass später ein Wunschtarif aus unserem Tarifportfolio genutzt werden kann.
  14. Wie kann ich mir sicher sein, dass mein Antrag bei der Telekom eingegangen ist? Werde ich schriftlich informiert oder kann ich irgendwo nachfragen? 
    Es erfolgt eine schriftliche Auftragsbestätigung. Ebenso steht euch mit der 0800 77 33 888 eine spezielle Hotline zur Verfügung.
  15. Was passiert, wenn ich den Herstellungsantrag an die Telekom gesandt habe, aber keine Bestätigung erhalte und die Telekom im Nachhinein sagt, dass sie den Antrag nie erhalten habe? 
    Es erfolgt eine schriftliche Auftragsbestätigung. Ebenso steht euch mit der 0800 77 33 888 eine spezielle Hotline zur Verfügung.
  16. Mit welchen allgemeinen Einschränkungen (z.B. in Hinblick auf den Verkehr) habe ich zu rechnen? 
    Einschränkungen sind nicht ausgeschlossen, sind aber abhängig von Art und Umfang der Baumaßnahme.
  17. Kann ich auch zu einem späteren Zeitpunkt den Hausanschluss bestellen? 
    Die Bestellung des Hausanschlusses kann auch zu einem späteren Zeitpunkt kostenpflichtig (z.Zt. 799,95 €) über den Bauherrenservice 0800 330 1903 veranlasst werden.
  18. Wird durch die Bestellung des Hausanschlusses auch eine Automatische Umstellung veranlasst? 
    Nein, nach Abschluss der Baumaßnahme muss ein entsprechender Vertragswechsel beauftragt werden.
  19. Ab wann ist eine Bestellung möglich? 
    Rund 3 Monate vor Fertigstellung kann eine Umstellung beauftragt werden.
  20. Wo kann man sich heute registrieren? 
    Ab sofort kann sich jeder Interessent unter www.telekom.de/schneller registrieren. Rund 3 Monate vor der geplanten Inbetriebnahme werden die Interessenten informiert.
  21. Kann ich auch bei einem anderen Netzbetreiber Kunde werden? 
    Ja, die Telekom stellt das Glasfasernetz anderen Netzbetreibern diskriminierungsfrei zur Verfügung.

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