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Bildungsmonitoring

Ein großer Teil der bildungspolitischen Entscheidungen fällt in die Zuständigkeit der Kreise und Kommunen. Zu erwähnen sind hier vor allem die Gestaltung der frühkindlichen Bildung, die Schulsozialarbeit, die Jugendbildung, Schulbau und -erhaltung und die Arbeit der Volkshochschulen. Das Bildungsmanagement aller Akteure soll mit diesen ausgewählten Zahlen und Daten unterstützt werden und der Förderung des lebenslangen Lernens dienen.

 

Hinweis: Die Daten der beruflichen Schulen wurden ab dem Schuljahr 2017/18 in der Landesstatistik neu geordnet.

Neue Daten

Die Gesamtanzahl in der dualen Ausbild. ist im letzten Jahr stark gesunken. Im Jahr 2020 gab es im HSK 105 Auszubildende weniger als im Vorjahr.

Einen großen Einbruch gab es im Ausbildungsbereich von Industrie und Handel.

In den beruflichen Schulen erreichen immer mehr Schüler den beruflichen Abschluss. Während 2016/17 im HSK 66,2 Prozent den Abschluss erreichten, sind es am Ende des Schuljahres 2019/20 74,6 Prozent. Besonders auffällig ist hier die berufl. Schule in Eslohe.

Ende des Schuljahres 2019/20 erwarben an berufl. Schulen einen allgemeinb. Abschluss

  • insgesamt 1554 Schüler
  • Hauptschulabschluss 393
  • Mittlerer Abschluss 321
  • Fachhochschulreife (schulischer Teil) 266
  • Fachhochschulreife 356
  • Abitur (allgem. und fachgebundene Hochschulreife) 218 Schüler

Die Aufschlüsselung nach unterschiedlicher Herkunft ist sehr interessant und ermöglicht eine differenzierte Bildungsplanung.

  • Ins Schulberufssystem wurden zum Schuljahr 2020/21 304 Schüler im HSK aufgenommen. Dies sind 79 weniger als im Vorjahr.
  • Ins Übergangssystem wurden ebenfalls 69 Schüler weniger aufgenommen, insgesamt 795 Schüler.
  • Beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung sanken die Zahlen auf 897 Schüler, minus 59 gegenüber dem Vorjahr.

In das Schuljahr 2020/21 wurden 1.790 Schüler neu in die Duale Ausbildung des Berufsbildungssystems aufgenommen. Davon waren 548 Schüler weiblich und 146 Ausländer. Insgesamt waren dies weniger als in den Vorjahren.

In den berufsbildenden Schulen werden immer weniger Schüler neu aufgenommen. Zum Schuljahr 2020/21 waren es 4.096 Schüler. In den 3 Jahren zuvor waren es jeweils um die 4.400 Schüler.

An berufl. Schulen im HSK beträgt die durchschnittliche Klassengröße:

  • 17,5 Schüler in Berufsschulen
  • 20,3 in Berufsfachschulen
  • 19,0 in beruflichen Gymnasien
  • 22,8 in Fachoberschulen
  • 23,9 in Fachschulen

Der Anteil der Schüler in den Teilbereichen des Berufsbildungssystems:

  • Duale Ausbildung, der Anteil ist seit 4 Jahren auf 57, 8 % gestiegen !
  • Schulberufssystem,                           "                           auf 7,8 % gefallen
  • Übergangssystem,                             "                            gleich bei 8,2 %
  • Erwerb der Hochschulzugangsber.,           "          auf 18,3 % gefallen
  • Berufl. Fortbildung,                           "                            gleich bei 8,1 %

 

Anzahl der Schüler in Teilbereichen des Berufsbildungssystem:

  • Duale Ausbildung, die Anzahl der Schüler ist seit 4 Jahren um 3,2 % gestiegen !!
  • Schulberufssystem,                                      "                                          um 6,5 % gefallen
  • Übergangssystem,                                         "                                          um 1,7 % gefallen
  • Erwerb der Hochschulzugangsber.,                         "                       um 10,2 % gefallen
  • Berufl. Fortbildung,                                       "                                          um 2,8 % gefallen

 

Die meisten ausländische Staatsangehörigkeiten der Schüler in beruflichen Schulen im HSK sind:

  • 217 aus Syrien
  • 102 aus der Türkei
  • 79 aus Afghanistan
  • 52 aus dem Kosovo
  • 49 aus Italien
  • 39 aus Portugal
  • 38 aus dem Irak
  • 37 aus Albanien
  • ...

 

Die Gesamtanzahl der Schüler an berufl. Schulen ist um 69 auf 10.336 Schüler gesunken.

Besonders in Berufsfachschulen ist die Gesamtanzahl um 57 auf 1.831 Schüler gesunken.

In berufl. Gymnasien stieg die Gesmtanzahl um 30 auf 799 Schüler.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich hier nichts verändert.

Das Schuljahr 2019/20 verließen X Schüler ohne Abschluss die Sekundarstufe I:

  • 16 aus den Hauptschulen
  • 86 aus den Förderschulen
  • 1 aus einer Realschule
  • 30 aus den Sekundarschulen
  • 8 aus den Gymnasien

Der größte Anteil der Klassenwiederholungen ist in den Förderschulen mit 2,3 Prozent, gefolgt von den Sekundarschulen mit 1,2 Prozent.

In den Schulen haben X Schüler die Klasse im Schuljahr 2020/21 wiederholt:

  • 39 in den Grundschulen
  • 15 in den Hauptschulen
  • 31 in den Förderschulen (G/H)
  • 44 in den Sekundarschulen
  • 21 in den Realschulen
  • 57 in den Gymnasien

 

Zum neuen Schuljahr 2021/22 wurde 35 Kinder weniger eingeschult als im Vorjahr, insgesamt im HSK 2.179 Kinder.

Zum Schuljahr 2020/21 wurden 2,4 Prozent der I-Dötze früh, und 1,2 Prozent spät eingeschult.

Die Übergänge von Förderschulen an Hauptschulen betrugen im letzten Schuljahr 1,7 %, profitiert haben 24 Schüler im HSK.

Die Übergangsquote von Grundschulen an Förderschulen betrug im letzten Schuljahr 3,2 %, das entspricht 44 Schüler.

Im HSK haben 4,2 Prozent die Schulart gewechselt und sind zu einer Hauptschule gegangen.

Bis zum Jahr 2022 wird die Anzahl an Grundschülern im HSK um 3 Prozent weniger werden. Danach pendelt sich die Gesamtanzahl wieder bei den Zahlen von heute ein.

Prozentual gesehen wird die Stadt Olsberg den größten Zuwachs und die Gemeinde Eslohe den höchsten Verlust haben.

Gender: Zur besseren Lesbarkeit wird das generische Maskulinum verwendet, welches sowohl die weibliche als auch die männliche Form umfasst.

Ihre Ansprechperson

Herr Norbert Theune

Norbert.Theune@​hochsauerlandkreis.de 02961-943307

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