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Bodenschutz/Aktuelles

Geogene Schwermetallbelastung im Stadtgebiet Brilon

Untersuchungen im Stadtgebiet Brilon ergaben, dass großflächig natur-/ bzw. bergbaubedingt erhöhte Schwermetallbelastungen im Stadtgebiet vorliegen. Insbesondere konnten hohe Bleiwerte nachgewiesen werden, aber auch leicht erhöhte Gehalte an Arsen, Cadmium und Zink. Ursächlich für die erhöhten Schwermetallgehalte in den Böden sind die Vorgänge, die vor Millionen von Jahren zur Bildung der Blei- und Zinklagerstätten des "Briloner Galmeibezirks" geführt haben. Da die Böden durch Verwitterung aus dem darunter liegenden Gestein hervorgehen, weisen diese im Bereich von Erzlagerstätten und ihrem Umfeld naturbedingt teilweise deutlich erhöhte Metallgehalte auf. Des Weiteren ist anzunehmen, dass durch Bodenbewegungen im Zuge von Baumaßnahmen und Fließerdenbildung auch andere Bereiche belastet sind. Exemplarisch für die Bodenuntersuchungen wird hier das vom Hochsauerlandkreis in Auftrag gegebene Bodengutachten der Wohngebiete Derkerborn und Hoppecker Straße sowie das Gutachten zur gesundheitlichen (toxikologischen) Bewertung der Schwermetallgehalte durch das Hygiene-Institut des Ruhrgebietes und eine Handlungsempfehlung für den Umgang mit der Schwermetallbelastung für Anwohner und Bauherren als Download zur Verfügung gestellt.

Untersuchung auf Schwermetallbelastungen des
Bodens

Bericht und Anlagen

Umweltmedizinisch-toxikologische und umwelthygienische
Bewertung der Schwermetallgehalte

Gutachten Prof. Dr. Ewers

Merkblatt und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit schwermetallbelasteten Böden

im Stadtgebiet Brilon

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