Weichenstellung für die Zukunft: Neuer Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung nimmt Arbeit auf

Die Zeichen stehen auf Zukunft: Mit der konstituierenden Sitzung des neu geschaffenen Ausschusses für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung am Donnerstag, 5. März, hat der Hochsauerlandkreis ein klares Signal für eine moderne und bürgernahe Verwaltung gesetzt. Im Rahmen der Auftaktsitzung befassten sich die Ausschussmitglieder intensiv mit dem aktuellen Stand der Verwaltungsdigitalisierung sowie dem Ausbau der Breitband- und Mobilfunkinfrastruktur.

Der Grundtenor der ersten Zusammenkunft fiel dabei äußerst positiv aus. Der Hochsauerlandkreis steht im Bereich der Digitalisierung bereits heute sehr gut da und kann auf eine Vielzahl erfolgreich umgesetzter Projekte verweisen. Auf diesen Erfolgen möchte sich das neue Gremium jedoch nicht ausruhen. Im Zentrum der Ausschussarbeit steht die langfristige Zukunftsfähigkeit des Kreises und seiner Verwaltung in einer sich rasant wandelnden digitalen Welt.

 

Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität im Fokus

Ein zentraler Schwerpunkt der Sitzung war die nächste Entwicklungsstufe der behördlichen Digitalisierung. Um Prozesse weiter zu optimieren und den Service für die Bürgerinnen und Bürger sowie die regionale Wirtschaft noch effizienter zu gestalten, wird sich der Kreis künftig verstärkt mit den Potenzialen Künstlicher Intelligenz (KI) befassen.

Ebenso wichtig ist dem Ausschuss das strategische Ziel der digitalen Souveränität. Bei künftigen IT-Projekten soll gezielt darauf geachtet werden, Abhängigkeiten von einzelnen, großen IT-Unternehmen zu verringern. Durch den Einsatz offener Standards und unabhängiger Lösungen soll die informationelle Selbstbestimmung und Handlungsfähigkeit der Kreisverwaltung dauerhaft gestärkt werden.

 

Aktiver Einsatz gegen „weiße Flecken“ bei Glasfaser und Mobilfunk

Auch die digitale Infrastruktur bleibt ein Kernthema. Zwar ist die Versorgung mit leistungsfähigen Breitband- und Mobilfunknetzen im Kreisgebiet bereits weit fortgeschritten, dennoch gibt es weiterhin Ausbaubedarf. Der Ausschuss bekräftigte den Beschluss, dass der Kreis hier weiterhin proaktiv handeln wird. Ziel bleibt es, die noch bestehenden „weißen und grauen Flecken“ auf der Landkarte konsequent zu schließen und eine flächendeckende, zukunftssichere Glasfaser- und Mobilfunkversorgung für alle Haushalte und Unternehmen im Kreisgebiet sicherzustellen.

 

Mit der ersten Sitzung hat der Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung ein starkes Fundament für die kommende Arbeit gelegt und eine spürbare Aufbruchstimmung für die weiteren digitalen Vorhaben des Kreises erzeugt.

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Neuer Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung nimmt Arbeit auf
Landrat Thomas Grosche und Vorsitzende Christiane Schmidt vor der ersten Sitzung des neuen Ausschusses. // Foto: Pressestelle HSK

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