Sauerland-Museum erhält den BDA-Architekturpreis „Nike für Komposition“

BDA-Architekturpreis „Nike für Komposition“

BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck überreichte die Urkunde an Landrat Dr. Karl Schneider und die Architekten Meredith Atkinson und Thorsten Kock von Bez+Kock Architekten (v.l.). / Foto: Sauerland-Museum

Das Sauerland-Museum hat als Museums- und Kulturforum Südwestfalen am Samstag, 21. Mai, den BDA-Architekturpreis Nike in der Kategorie Komposition verliehen bekommen. Landrat Dr. Karl Schneider und Architekt Thorsten Kock von Bez+Kock Architekten nahmen den Preis von Susanne Wartzeck, Präsidentin des Bundes Deutscher Architekten, in Nürnberg entgegen.

 

Die Jury erkannte in der sehr souveränen, stimmigen Komposition des Ensembles nicht nur eine gelungene „Sorge um den Bestand“, sondern auch „großes Kino“ der zeitgenössischen Architektur. Es wurde ein Bauwerk ausgezeichnet, das mit Proportion und Raumwirkung eine besondere städtebauliche Gesamtkomposition erreicht. Der Neubau hat den Bestandsbau Landsberger Hof nicht in Frage gestellt, vielmehr entstand ein spannender Dialog zwischen Alt- und Neubau. Der Neubau wurde selbstbewusst inszeniert und stimmig im Detail ausgeführt.

 

Landrat Dr. Schneider war erfreut über eine weitere hochkarätige Auszeichnung für das Museum, das heute stadtbildprägend für die Arnsberger Altstadt ist: „Ende September haben wir vom BDA-Landesverband NRW den Architekturpreis 2021 in Gold erhalten und nun folgt eine bundesweite Ehrung für unser Museum. Der Hochsauerlandkreis als Bauherr und das Architekturbüro Bez+Kock mussten in der Bauphase viele Klippen umschiffen und wegen der geologischen Risiken im Hang ganz neu planen. Die Anerkennung, die wir nun erfahren, zeigt, dass ein konstruktives Zusammenarbeiten zu sehr guten Ergebnissen führt.“

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