Flächenbrand in Marsberg - Helminghausen - Update 21:00 Uhr - Marsberg/Hochsauerlandkreis.

 

Seit dem Nachmittag des 13. August läuft im Bereich zwischen Marsberg, Helminghausen und Messinghausen ein umfangreicher Waldbrandeinsatz. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin intensiv an der Bekämpfung des Feuers und der zahlreichen Glutnester.

Aktuelle Lage

  • Derzeit sind rund 500 Einsatzkräfte auf einer betroffenen Fläche von etwa 40 Hektar im Einsatz.
  • Die Brandbekämpfung dauert weiterhin an. Insbesondere zahlreiche Glutnester erschweren die vollständige Ablöschung des betroffenen Waldgebietes.
  • Zusätzlich kommt es durch Funkenflug immer wieder zu neuen Brandstellen, die unmittelbar bekämpft werden müssen.
  • Die Wasserversorgung ist über ein Hochleistungsfördersystem (HFS) sichergestellt. Ergänzend wurde ein Pendelverkehr zur Wasserversorgung eingerichtet.
  • Im Bereich der Löschwasserversorgung ergeben sich derzeit keine wesentlichen Änderungen zur letzten Lagebesprechung.

Besondere Herausforderungen

Einige Brandstellen befinden sich in schwer zugänglichem Gelände. Dadurch ist der Einsatz schwerer Technik nur eingeschränkt möglich. An vielen Stellen ist die Bekämpfung der Glutnester aufwändige Handarbeit mit Hacke und Schaufel.

Zur Unterstützung wurde bei Wald und Holz NRW ein sogenannter Fire-Fighter angefordert, der sich bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle befindet. Dabei handelt es sich um ein modernes Spezialfahrzeug zur Brandbekämpfung in schwer zugänglichem Gelände.

Straßensperrungen

Die Straßensperrungen bleiben weiterhin bestehen. Die Bevölkerung wird gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Folgende Strecken sind derzeit gesperrt:

  • Landstraße L 800 / L 912
  • Bereich Diemeltalsperre, Am See 1
  • Diemelseestraße ab Hausnummer 25
  • Landstraße L 912 von Messinghausen in Richtung Helminghausen

 

Entwarnung für die Bevölkerung

Die vorsorglich herausgegebenen Warnhinweise für die Ortsteile Madfeld, Radlinghausen und Rösenbeck, Fenster und Türen geschlossen zu halten, werden mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Entsprechend können auch die über die Warn-App NINA veröffentlichten Warnmeldungen zurückgenommen werden.

Ausblick

Nach aktueller Einschätzung des zuständigen Führungsstabes muss weiterhin mit einer längeren Einsatzdauer gerechnet werden. Derzeit wird von einem Einsatz bis mindestens Sonntagabend ausgegangen.

Die Einsatzleitung bedankt sich bei allen Einsatzkräften, Hilfsorganisationen, unterstützenden Unternehmen sowie der Bevölkerung für die große Unterstützung und das entgegengebrachte Verständnis. Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

 

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