Grünes Licht für einen sichtbaren Zusammenschluss in einem gemeinsamen innovativen Netzwerkprojekt: Am Mittwoch (10. Juni) übergab Thomas Sommer, Abteilungsdirektor der Abteilung 3 für Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft bei der Bezirksregierung Arnsberg, im Kreishaus Meschede einen Förderbescheid in Höhe von 5,4 Millionen Euro an Landrat Thomas Grosche. Gefördert wird das „Digitale Berufsbildungsnetzwerk“ der drei Berufskollegs Berliner Platz (Hüsten), Meschede und Olsberg. „Dieser Bescheid ist ein Meilenstein und die finanziellen Mittel ermöglichen uns die Umsetzung an unseren Berufskollegs.“
Am Ende ist es schnell gegangen: Nach Antragsstellung des Hochsauerlandkreises im Dezember und nach rascher Prüfdauer ist mit dieser 90-prozentigen Förderung die weitere Finanzierungssicherheit gegeben. Somit ist der Weg frei, das Potenzial digitalen gemeinsamen Wissensaustauschs zwischen Unternehmen, Lehrkräften und Ausbildern in der beruflichen Bildung zu nutzen. Geplant ist der der Aufbau einer nachhaltigen, didaktisch und technisch innovativen Lerninfrastruktur, die den Schülern und Schülerinnen berufsübergreifend Kompetenzen für die digitalisierte Arbeitswelt vermittelt.
Seit fast einem Jahrzehnt gibt es die Projektidee: Damit wurde sich bereits bei der Südwestfalenagentur im Rahmen der REGIONALE 2025 beworben. Nach der Auszeichnung mit zwei Sternen wird inzwischen der dritte Stern angestrebt. Umso größer war die Freude der anwesenden Schulleitungen, dass mit der Förderung durch die Bezirksregierung das Projekt gestärkt wird und die Umsetzung näherrückt.
Carsten Placht, Schulleiter am BK Mescheder und gleichzeitig Sprecher des Regionalen Bildungszentrums der Berufskollegs (RBZB) im Hochsauerlandkreis: „Das verbindende Element ist nicht nur die technische Ausstattung mit der Einrichtung verschiedener Labore, die jetzt zum Zuge kommt, sondern die gemeinsame Cloud, die erst vernetztes Lernen und Lehren ermöglicht.“
Berthold Hohmann, Schulleiter des BK „Berliner Platz“ und Volker Dittrich, Schulleiter des BK Olsberg, betonten die Beharrlichkeit: „Wir haben damals ein Thema gefunden und konsequent verfolgt.“ Beide unterstreichen gemeinsam den schlussendlichen Erfolg: „Das Projekt ist gereift und die Idee der Vernetzung wird bei uns gelebt.“
So sehen es auch Berthold Assheuer, Fachbereichsleiter „Bildung und Jugend“ des Hochsauerlandkreises und Abteilungsdirektor Thomas Sommer: „Die regionale Wirtschaft rückt in die Schulen, wird greifbar und gestaltet die berufliche Bildung im Rahmen innovativer Fachkräftegewinnung und -qualifizierung.“





