Viel Fleiß - kein Preis?

Event zu Führungskultur in Unternehmen und Organisationen - mit Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis, Competentia und Zonta Club Arnsberg

Viel Fleiß - Kein Preis? Event Arnsberg
v.l. : Competentia-Projektleiterin Katja Cramer der Wirtschaftsförderung HSK, Bestseller-Autor Martin Wehrle, ZONTA-Präsidentin Dr. Raphaela Czech-Schneider (Foto: Pressestelle des HSK)
Pressemeldung vom 25.03.2019

Hochsauerlandkreis


Führungskultur wirkt – aber wie? Dieser Frage ging Karrierecoach und Bestsellerautor Martin Wehrle in seinem Vortrag in der Aula des Mariengymnasiums Arnsberg nach. Am vergangenen Donnerstag, 21.März, begrüßten Zonta-Präsidentin Dr. Raphaela Czech-Schneider und Katja Cramer, Competentia-Projektleiterin der Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis, 200 Gäste und Unternehmer aus dem ganzen Sauerland.


 


“Die Arbeitswelt ist ein Ort anhaltender Geschlechterungleichheit”, so Dr. Raphaela Czech-Schneider. Katja Cramer betonte: „Die Rahmenbedingungen für Frauen  stimmen müssen, denn nach wie vor sind Frauen für die Familie zuständig.“ Martin Wehrle nahm diesen Faden auf und zeichnete in einem Mix aus Lesung aus seinem Buch “Herr Müller Sie sind doch nicht schwanger?“ und zahlreichen Beispielen aus seiner täglichen Praxis als Karrierecoach ein Bild von Führungskultur. Zum Thema Bezahlung fand Wehrle deutliche Worte, indem er Deutschland als “Europameister der Gehaltsdiffamierung” bezeichnete und die Unternehmen aufforderte, nicht nur Einsatzbereitschaft und Anwesenheit, sondern vor allem Arbeitsqualität und Ergebnisse zu honorieren.


 


Martin Wehrle referierte seine Vision einer gerechten und menschenfreundlichen Arbeitswelt, in der Männer und Frauen, Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren und sich auf Augenhöhe begegnen. Unternehmer und Führungskräfte sollten aktiver auf Frauen zugehen und  geschlechterspezifische Unterschiede und  Fähigkeiten positiv aufgreifen.
Weiter mahnte Wehrle mehr Wertschätzung für Erziehungsarbeit an - dies sei die wichtigste “Managementaufgabe” von Frauen und Männern und zugleich die beste Vorbereitung für spätere Führungsaufgaben.


Martin Wehrle beendete seinen Vortrag dem Appell: “Wir brauchen weniger Machtspiele, weniger Hierarchie und mehr Kollegialität.” Anschließend fand eine vielseitige Diskussion über Rollenklischees und Frauen- bzw. Männerquoten statt.

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