25 Jahre Abfallentsorgungsbetrieb: Entsorgungssicherheit mit Deponie bis 2090 gewährleistet

25 Jahre AHSK
Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen des AHSK (v.l.n.r.): Gerrit Mühlig und Dezernent Rü-diger Evers von der Bezirksregierung, Hartmut Haeming, Reinhard Pape und Landrat Dr. Karl Schneider. / Foto: Pressestelle HSK
Pressemeldung vom 16.10.2019

Hochsauerlandkreis/Meschede


Der Abfallentsorgungsbetrieb des Hochsauerlandkreises (AHSK) ist 25 Jahre alt geworden. In einer kleinen Feierstunde würdigten Landrat Dr. Karl Schneider, Betriebsleiter Reinhard Pape und Hartmut Haeming als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Deutscher Deponiebetreiber e.V. (InwesD) den AHSK und die Gesellschaft für Abfallwirtschaft Hochsauerland mbH (GAH), die am 1. Januar 2001 ihren Betrieb aufnahm.


 


Haeming führte in seinem Vortrag aus, dass die Zentrale Reststoffdeponie in Frielinghausen (ZRD) im Bereich der Klasse III-Abfälle eine Restlaufzeit und Entsorgungssicherheit bis etwa 2090 bietet. Das Restvolumen beträgt dort 5,3 Millionen Kubikmeter und jährlich werden etwa 130.000 Tonnen Abfälle angeliefert. „Damit ist der Hochsauerlandkreis exzellent und zukunftssicher aufgestellt und hält etwa ein Drittel der Restkapazitäten in ganz NRW vor“, beschrieb Haeming die Situation vor Ort. Die überregionale Bedeutung der Deponie wird in den kommenden Jahren zunehmen. Allerdings merkte er auch an, dass der Kreis in den nächsten Jahren für Folgekapazitäten im Bereich der Klasse 0- und Klasse I-Abfälle sorgen muss.


 


Landrat Dr. Schneider hob die besonderen Leistungen des AHSK hervor: „Es hat eine ständige Anpassung der Entsorgungssysteme und –wege an die vielen abfallwirtschaftlichen Entwicklungen gegeben. Auch deshalb sind die Abfallgebühren seit 2001 stabil geblieben, beim Restabfall gab es sogar eine Senkung um 20 Prozent, was etwa 2,1 Millionen Euro jährlich ausmacht.“ Betriebsleiter Pape beschrieb die heutigen gesetzlichen Gegebenheiten: „Wir sprechen nicht mehr von Abfällen, sondern von Rohstoffen und deshalb auch von der Kreislaufwirtschaft. Künftig wird es eine rohstoffliche Verwertung geben. So wird Kunststoffabfall in seine flüssigen Bestandteile zerlegt und steht dann wieder zur Produktherstellung zur Verfügung.“


 


Für den Hochsauerlandkreis nimmt der AHSK die Aufgaben der Abfallwirtschaft seit Januar 1994 wahr. Er wurde als eigenbetriebsähnliche Einrichtung gegründet. Der Planfeststellungsbeschluss für die ZRD erfolgte am 14. Januar 1994. Seit der Inbetriebnahme der ZRD im Jahr 1997 ist der AHSK in Frielinghausen angesiedelt.

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