Interview Verwaltungsfachangestellte

Wir freuen uns über unsere tollen Nachwuchskräfte und haben uns die Zeit genommen mal mit Ihnen über das Thema Ausbildung zu reden. Antonia Meding ist Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten beim Hochsauerlandkreis.
Antonia Meding am Arbeitsplatz
Antonia Meding am Arbeitsplatz

HSK: Warum hast du dich für eine Ausbildung beim Hochsauerlandkreis entschieden?

Antonia: 2014 war ich auf einer Ausbildungsmesse und habe mich am Stand des Hochsauerlandkreises über mögliche Ausbildungen informiert. Ich hatte Interesse am öffentlichen Dienst und wollte wissen welche Möglichkeiten es beim Kreis gibt. Dann habe ich mich beworben und war im Oktober 2015 beim schriftlichen Test. Im November hatte ich dann die Einladung zum Vorstellungsgespräch und im Dezember kam dann die Zusage. Ich hatte mich auch noch bei anderen Behörden beworben, aber ich habe mich für den Kreis entschieden.

HSK: Wieso hast du dich für die Ausbildung entschieden?

Antonia: Ich wollte kein Abitur nach meinem Realschulabschluss machen, deshalb habe ich mich nach Ausbildungen umgesehen. Nach meinem Abschluss wollte ich "was machen". Durch mehrere Praktika wusste ich auch, dass die Arbeit im Büro mir gefällt. Ich habe mich nach unterschiedlichen Ausbildungsberufen umgesehen. Der öffentliche Dienst bietet eine gute Jobsicherheit. Außerdem macht die Bürotätigkeit beim Kreis Spaß.

HSK: Welche Eigenschaft braucht man, deiner Meinung nach, für diesen Ausbildungsberuf?

Antonia: Anpassungsfähigkeit. Man kommt während der Ausbildung in die unterschiedlichsten Fachdienste, da muss man sich schnell den jeweiligen Situationen anpassen.

HSK: Welcher Bereich oder Fachdienst gefällt dir besonders gut?

Antonia: Das Ausländeramt - ich mag es mit Kunden zu arbeiten. Der Kontakt mit anderen Menschen ist mir wichtig. Auch im Jugendamt hat man viel mit Kunden zu tun. Jeder Kunde hat seinen eigenen Hintergrund, was man beachten muss. Man muss sich auch immer in andere Menschen hineinversetzen.

HSK: Welchen Verlauf hat die Ausbildung gehabt? Kannst du es kurz beschreiben?

Antonia: Klar. Also ich habe am 1. August 2016 beim Kreis angefangen. Ich hatte schon vorher einen Ausbildungsplan mit allen Fachdiensten, die ich durchlaufen werde. Der Fachdienst 21, also die Schulverwaltung, war meine erste Station. Dort habe ich die Beschaffung gemacht. Ich habe z.B. für die Förder- und Berufsschulen des HSK neue Sportgeräte organisiert oder Materialien für Chemielabore bestellt. Außerdem habe ich für den sogenannten Schülerspezialverkehr gearbeitet - dort wird der Schultransport für Förderschüler organisiert. Im ersten Jahr hatte ich zwei Tage die Woche Berufsschule. Außer alle zwei Wochen denn da hatte ich einen Tag Dienstbegleitende Unterweisung, auch DU genannt. Bei der DU lernt man wie man Gesetze anwendet. In der Berufsschule lernt man eher die wirtschaftlichen Dinge. Im zweiten und dritten Jahr gibt es nur einmal die Woche Berufsschule und alle zwei Wochen zusätzlich DU.

HSK: Welchen Tipp würdest du zukünftigen Azubis geben?

Antonia: Nicht sofort hinschmeißen, wenn man in einen Bereich kommt, der einem mal nicht gefällt. Die Kreisverwaltung und auch die Ausbildung bestehen aus mehreren Bereichen. Jeder Fachdienst ist anders. Also nicht aufgeben, wenn es einem mal nicht gefällt.

Ihre Ansprechpersonen

Herr Diethard Nolte
0291 / 94-1520
0291 / 94-26146