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Informationen zur Corona-Impfung und zum Impfzentrum im HSK

Der Hochsauerlandkreis hat vom Land Nordrhein-Westfalen den Auftrag erhalten, eines von insgesamt 53 Impfzentren aufzubauen und zu verwalten. Parallel zum Impfzentrum in Olsberg impfen mobile Teams und Hausärzte sowie Fach- und Betriebsärzte.

AKTUELLER HINWEIS: Das Impfzentrum des Hochsauerlandkreises lädt weiterhin zum Impfen ohne Termin ein. Alle Impfwilligen ab 16 Jahre erhalten dort Biontech. Mitzubringen sind lediglich der Personalausweis und wenn vorhanden die Gesundheitskarte und der Impfausweis. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten.


Infos Land und Bund:

 

Infos KVWL:

  • Die medizinische Verantwortung in den Impfzentren trägt die Kassenärztliche Vereinigung. Auch für die Terminvergabe der Impfberechtigten ist die KVWL zuständig. Sie können sich nur auf der Internetseite www.116117.deoder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 116117-02 einen Impftermin bei der KVWL geben lassen.

Infos Robert-Koch-Institut:

Infos HSK:

Letzte Aktualisierung: 09. Juli 2021

Registrierung für kurzfristige Impfdosen

Im Impfzentrum werden prozessbedingt Impfdosen verfügbar, die sehr kurzfristig verimpft werden müssen. Es handelt sich hierbei um einzelne Impfdosen, die unregelmäßig zur Verfügung stehen.

Das Impfzentrum nutzt ein System mit SMS-Benachrichtungen. Per Zufallsgenerator werden registrierte Personen ausgewählt und durch eine SMS benachrichtigt. Diese Person muss die SMS bestätigen und dann innerhalb von 30 Minuten im Impfzentrum erscheinen.

Personen, die mehr als drei Benachrichtigungen verfallen lassen, werden aus der Datenbank gelöscht. Eine erneute Registrierung ist möglich. Die Datenbank wird aus Kapazitätsgründen auf 1.000 Personen begrenzt.

Eine Registrierung ist unter dem nachfolgenden Link möglich: Registrierung

 

Hier erfahren Sie alles rund um das Thema "Corona-Impfung" im HSK

Impf-Hotline Corona: 0291/94-6500

Sprechzeiten:
Montag-Donnerstag 8 bis 15:30 Uhr,
Freitags 8 bis 13 Uhr
 

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass keine Auskünfte zu medizinischen Fragen oder zur Impfterminvergabe gegeben werden können. Hierfür ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) nach dem Landeserlass zuständig (www.kvwl.de).
TERMINVERGABE: nur auf der Internetseite www.116 117.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 116 117 02

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums in Olsberg können Sie per Mail unter impfzentrum@hochsauerlandkreis.de erreichen.

Das Impfzentrum nimmt nur Terminverschiebungen entgegen, wenn es sich um absolut begründtete Notfälle ( z.B. Krankheit oder OP-Termin) handelt. Bemessungsgrundlage: nicht planbarer Notfall. Urlaub ist kein begründeter Notfall.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe veröffentlicht fortlaufend Daten und Fakten zum Ablauf der Corona-Schutzimpfung:
https://www.corona-kvwl.de/impfbericht

 

Informationen zum digitalen Impfpass bzw. Impfnachweis finden Interessierte auf der Seite des Bundesgesundheitsministerium.

Impfstatus digital nachweisen mit der Corona-Warn-App: Infos Bundesregierung

KVWL versendet QR-Codes an zweifach Geimpfte: Pressemitteilung KVWL

Fragen und Antworten zur Corona-Impfe bzw. Impfung

Allgemeines zur Situation

Eine gesetzliche Impfpflicht für die Bevölkerung gibt es nicht.

Alle Impfstoffe basieren auf dem Grundprinzip, unserem Immunsystem Teile (Antigene) des, in diesem Fall SARS-CoV-2 zu präsentieren, so dass eine Immunität gegenüber dem Erreger aufgebaut werden kann.

Um die Verbreitung des Covid-19 Virus aufzuhalten, sollte sich ein größtmöglicher Bevölkerungsanteil impfen lassen.

In Deutschland sollen langfristig alle Personen, bei denen keine gesundheitlichen Gründe dagegensprechen, Zugang zu einer Impfung gegen Covid-19 erhalten. Die Reihenfolge der Berechtigungen wurde in den vergangen Monaten durch die sogenannte Ständige Impfkommission festgelegt. Mittwerweile kann sich aber Jeder um einen Impftermin bemühen, da die Priorisierung in fast allen Fällen aufgehoben ist. Geimpft wird nach entsprechender Terminvergabe.

In folgenden Fällen ist keine Impfung möglich:
Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist: z.B. bei einer akuten Erkrankung mit Fieber. Oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden vor der Impfung abgefragt.

Sollten Sie medizinische Fragen haben, wenden Sie sich bitte zu gegebener Zeit an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Seit dem 7. Juni 2021 ist die Impfpriorisierung aufgehoben. Jeder ab 12 Jahren hat die Möglichkeit sich impfen zu lassen. Eine Impfung im Impfzentrum ist jedoch erst ab dem 16 Lebensjahr und im Beisein der Erziehungsberechtigten möglich.

Zum Impfstoff

Die einzelnen Impfstoffkontingente werden durch die Landesregierung festgelegt und den einzelnen Impfzentren nach einem bestimmten Berechnungsschlüssel zugeteilt. Die Impfstoffversorgung von niedergelassenen Ärzten sowie Betriebsärzten erfolgt auf anderen Vertriebswegen.

Auch die hausärztlichen Praxen impfen. Eine Terminabsprache treffen sie bitte direkt mit der Praxis. 

Die Impfung wird ausschließlich durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt.
Die medizinische Verantwortung in den Impfzentren liegt bei der Kassenärztlichen Vereinigung.
Da auch die mobilen Impfteams in Einrichtungen des Gesundheitswesens Personen versorgen, sind ebenso die Hausärzteverbände involviert.

Die Impfstoffe Biontech, Moderna und AstraZenca müssen zweimal binnen eines bestimmten Zeitfensters verimpft werden. Der Impfstoff Johnson & Johnson wird nur einmal verimpft.

Die kassenärztliche Vereinigung vergibt bei der Terminvergabe immer gleich beide Impftermine. So soll Sichergestellt werden, dass der entsprechende Impfstoff auch beim Termin der zweiten Impfe vorhanden ist.

Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos.

Die medizinische Verantwortung in den Impfzentren trägt die Kassenärztliche Vereinigung.

Bei medizinischen Fragen zur Impfung gegen das Covid-19 Virus wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.  Zudem können Sie letzte Fragen im Arztgespräch im Impfzentrum klären.

Unter dem folgenden Link finden Sie das Aufklärungsmerkblatt des Robert-Koch-Institutes zur Schutzimpfung gegen COVID-19:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

Das Merkblatt wird ebenfalls auf 19 weiteren Sprachen angeboten.

Ab dem 7. Juni erhalten Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ein Impfangebot. Weitere Infos unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-laender-impf-gespraech-1918622
Kinder und Jugendliche von 12- 16 Jahren sind in NRW durch die Kinder- und Hausärzte zu impfen. Ab 16 Jahren ist auch eine Impfung im Impfzentrum möglich. Hierzu ist die Begleitung eines Erziehungsberechtigten erforderlich. 

 

 

Impfzentrum

Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen sind einsatzbereit, und haben Ihre Türen seit dem 08.02.2021 geöffnet.

Ein Impfzentrum ist eine zentrale Einrichtung, die alle Anforderungen erfüllt, um viele Personen mit dem Impfstoff zu versorgen und gleichzeitig die Infrastruktur für Lagerung, Aufbereitung und Verwaltung bietet.

Das Impfzentrum für den Hochsauerlandkreis wurde in der Konzerthalle Olsberg eingerichtet. Das haben Landrat Dr. Karl Schneider und der Krisenstab am Donnerstagmittag, 26. November, entschieden.
Die Konzerthalle Olsberg ist durch die Bahnstrecke in Richtung Winterberg und die A 46 bestens angebunden und sie bietet zusätzlich zur großen Halle weitere Funktionalitäten wie beispielsweise Barrierefreiheit, genügend Parkplätze, diverse Funktionsräume und eine moderne Gebäudetechnik.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier nachlesen: https://www.hochsauerlandkreis.de/aktuelle-themen/details/konzerthalle-olsberg-wird-impfzentrum-im-hochsauerlandkreis-im-raum-arnsberg-soll-impfstelle-etabliert-werden

 

Wer die eigene Wohnung nicht mehr so einfach verlassen kann, muss durch das Aufsuchen des Hausarztes geimpft werden.

Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen haben am 08.02.2021 die Arbeit aufgenommen.

Mit einem Hygienekonzept achten wir streng darauf, die Wege im Impfzentrum so zu gestalten, dass es keinerlei Kreuzungen gibt und die erforderlichen Abstände eingehalten werden. Die einzelnen Impfstraßen sind voneinander getrennt, so dass selbstverständlich auch für die notwendige Privatsphäre gesorgt ist. Bitte achten Sie bei Ihrem Impftermin unbedingt darauf, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.

  1. Bitte betreten Sie das Impfzentrum durch den eigens errichteten Eingang. Dieser befindet sich in einem wettergeschützten Außenzelt. Achten sie hierbei darauf, den Abstand von mindestens 1,5 m zu Ihrem Vordermann einzuhalten. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutz ist Pflicht.
  2. Danach gelangen Sie in den Eingangsbereich. Hier wird das Personal des Impfzentrums Ihre Impfberechtigung sowie ihre Identität prüfen.
  3. Bevor es in den medizinischen Bereich geht, müssen Sie eine Einverständniserklärung ausfüllen. Bei Bedarf erhalten Sie hierbei Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochsauerlandkreises.  
  4. Im medizinischen Bereich erfolgt ein Informationsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Es erfolgt auch eine Prüfung, ob Sie an diesem Tag gesundheitlich fit sind, um eine Impfung zu erhalten.
  5. Sind alle Fragen geklärt, können Sie sich anschließend impfen lassen.
  6. Nach der Impfung halten Sie sich noch 15 - 30 Minuten in einem bestuhlten Wartebereich auf, in welchem Sie auf akute Impfreaktionen wie Kreislaufbeschwerden beobachtet werden.
  7. Danach können Sie das Impfzentrum wieder verlassen.

Es ist immer (Ausnahme Johnson § Johnson) eine zweite Impfung notwendig. Diesen Termin erhalten Sie bereits, wenn Sie Ihren ersten Termin durch die Kassenärztliche Vereinigung zugesprochen bekommen.

Die hier aufgeführten Schritte finden dann nochmals in der gleichen Abfolge statt.  Bitte denken Sie unbedingt daran, die Unterlagen des ersten Impftermins auch zum zweiten Impftermin mitzubringen!

Impftermin und Organisation

Die KVWL Terminvergabe ist über folgenden Weg möglich:

  • Die KVWL Hotlinenummer 0800 116117 02 bearbeitet die Terminvergabe
     
  • Über www.116117.de ist ebenfalls eine Buchung möglich.

Sollten Sie Ihren vereinbarten Impftermin nicht wahrnehmen können, stornieren Sie diesen bitte online unter www.116117.de. In Ihrer Terminverwaltung können Sie dies selbst tun. Hierdurch kann der Termin durch eine andere impfberechtigte Person genutzt werden. Bei der Eingabe einer Stornierung benötigen Sie Ihren Registrierungscode. 

Wir bitten Sie ausschließlich nach Terminvereinbarung zum Impfzentrum zu kommen.

Sollten Sie aus dringenden gesundheitlichen Gründen eine Begleitperson zum Impftermin mitbringen müssen, ist das möglich. Die Begleitperson wird allerdings ohne eigenen Termin nicht geimpft.

Den Angaben der Landesregierung NRW entsprechend, müssen Sie folgende Unterlagen zum Termin im Impfzentrum mitbringen:

  • Terminbestätigung (falls vorhanden)
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • Elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden)
  • Medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste – falls vorhanden

Bitte ausreichend Zeit einplanen.

Welche Daten im Zuge der Impfung dokumentiert und übermittelt werden, ist in der Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c19755

Die Impfzentren und die ihnen angegliederten mobilen Teams übermitteln täglich folgende Angaben (§ 13 Absatz 5 Satz 1 Infektionsschutzgesetz) an das Robert Koch-Institut (RKI)

  1. Patienten-Pseudonym,
  2. Geburtsmonat und -jahr
  3. Geschlecht
  4. fünfstellige Postleitzahl / Landkreis der zu impfenden Person
  5. Kennnummer und Landkreis des Impfzentrums
  6. Datum der Schutzimpfung
  7. Beginn oder Abschluss der Impfserie (Erst- oder Folgeimpfung)
  8. impfstoffspezifische Dokumentationsnummer (Impfstoff-Produkt bzw. Handelsname)
  9. Chargennummer Impfstoff
  10. Grundlage der Priorisierung (§§ 2 bis 4 Corona-ImpfV).

Die oben genannten, erhobenen Daten dürfen vom Robert Koch-Institut (RKI) nur für Zwecke der Feststellung der Inanspruchnahme von Schutzimpfungen und von Impfeffekten (Impfüberwachung) und vom Paul-Ehrlich-Institut nur für Zwecke der Überwachung der Sicherheit von Impfstoffen (Pharmakovigilanz) verarbeitet werden.
Das Robert- Koch-Institut stellt dem Paul-Ehrlich-Institut diese Daten zur Verfügung.

Unterstützung

Sie sind Fachkraft in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf und wollen in der Corona-Krise helfen? - dann sind Sie beim Freiwilligenregister des Landes Nordrhein-Westfalen richtig.

Bitte suchen sie folgende Homepage auf. Dort finden Sie alle notwendigen Informationen sowie eine digitale Maske zur Registrierung. https://www.freiwilligenregister-nrw.de

Wenn Sie zur Mitarbeit in unserem Impfzentrum bereit sind, können Sie sich direkt bei der KVWL für die Mitarbeit im Impfzentrum anmelden unter https://www.karriere-kvwl.de/

Die Bewerbungsfrist endete am 29.12.2020. Derzeit werden keine Mitarbeiter eingestellt.

Weitere Links und Informationen

Der Hochsauerlandkreis informiert seine Bürgerinnen und Bürger über unterschiedliche Medien.

Zudem empfiehlt der Hochsauerlandkreis die Veröffentlichungen der hier aufgeführten Institutionen zu nutzen:

Bundesgesundheitsministerium (https://www.bundesgesundheitsministerium.de)

Ministerium für Arbeit und Gesundheit NRW (https://www.mags.nrw)

Robert-Koch-Institut (https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html)

Paul-Ehrlich-institut (https://www.pei.de/DE/home/home-node.html)

Die „Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben“ (KSL) haben eine ausgesprochen informative Internetseite zum Thema „Barrierefreie Schutzimpfung gegen COVID-19 für Menschen mit Behinderung“ freigeschaltet: https://barrierefrei-impfen.ksl-nrw.de/de

Klicken Sie auf den Link und Sie erhalten Informationen in Deutscher Gebärdensprache zu den Impfzentren für die Corona-Schutzimpfung:
https://www.mags.nrw/media/video/informationen-deutscher-gebaerdensprache-zu-den-impfzentren-fuer-die-corona

Auf der folgenden Seite finden Sie das Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung, den Einwilligungsbogen zur Corona-Schutzimpfung und weitere Dokumente: https://www.zusammengegencorona.de/downloads/#mediafilter=corona-schutzimpfung


Pressemitteilungen

Impfhotline: Mehrsprachiges Angebot ab 4. Januar

Hochsauerlandkreis. Die Impfhotline des Hochsauerlandkreises (0291/94-6500) wird ab Montag, 4. Januar 2021, mehrsprachig angeboten. Das Pilotprojekt richtet sich an nicht Deutsch sprechende Anruferinnen und Anrufer und wird zunächst für zwei Wochen laufen.

Zu folgenden Sprechzeiten werden Übersetzer hinzugeschaltet:

Montag 13 bis 15 Uhr, Französisch
 

Dienstag 10 bis 12 Uhr, Russisch
 

Mittwoch 10 bis 12 Uhr, Arabisch
 

Donnerstag 13 bis 15 Uhr, Türkisch
 

Freitag 9 bis 11 Uhr, Englisch

Der Hochsauerlandkreis weist darauf hin, dass keine Auskünfte zu medizinischen Fragen oder zur Impfterminvergabe gegeben werden können. Hierfür ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig.

Corona-Schutzimpfung: Terminüberprüfung durch den Hochsauerlandkreis
Erst- und Zweitbuchung weiterhin über die KVWL

Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis weist daraufhin, dass die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) weiterhin für das Impfterminverfahren zuständig ist. Diese Zuständigkeit wurde zwischen Landesregierung und KVWL vertraglich geregelt. Die Problematiken bei der Terminvergabe sind der Kreisverwaltung bekannt und wurden an die entsprechenden Stellen weitergegeben. Der Hochsauerlandkreis bittet um Geduld bei der Neusteuerung der KVWL, sodass alle angeschriebenen bzw. aktuell berechtigten Bürgerinnen und Bürger in Kürze einen Termin für ihre Corona-Schutzimpfung erhalten.

Für Bürgerinnen und Bürger, die bereits ihre beiden Impftermine gebucht haben, bietet der Hochsauerlandkreis nun ein eigenes Unterstützungsangebot bei der Überprüfung an.

Der Termin gilt als gebucht, wenn impfberechtigte Personen durch die KVWL eine schriftliche oder mündliche Terminbestätigung mit einem zwölfstelligen Verifizierungscode durch das Buchungsverfahren erhalten haben. Unter https://www.impfterminservice.de/impftermine können Bürger mit ihrem Verifizierungscode den Termin selber prüfen. Eine Anleitung für die eigenständige Terminverwaltung befindet sich auf der Internetseite der KVWL oder auf der Impfseite des Hochsauerlandkreises unter www.hochsauerlandkreis.de/regionale-themen/impfzentrum. Impflinge werden gebeten, in diesen Fällen das Prüfverfahren anzuwenden.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die keine dieser Bestätigungen mit dem zugehörigen zwölfstelligen Verifizierungscode erhalten haben und unsicher sind, ob der Termin bei der KVWL registriert wurde, können diesen ab heute (03. Februar) über die Impfhotline des Hochsauerlandkreises prüfen lassen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter der Telefonnummer 0291/94-6500 von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr und freitags von 08:30 bis 13 Uhr erreichbar. Der Hochsauerlandkreis bittet um Verständnis, dass dieses zusätzlich geschaffene Angebot der Kreisverwaltung täglich nur eine begrenzte Anzahl von Terminprüfungen leisten kann.

Für die Erst-und Zweitbuchung eines Termins ist weiterhin die Kassenärztliche Vereinigung unter der Rufnummer 0800 / 11611702 zuständig.

Corona: Land bringt Härtefallregelung für Vorerkrankte auf den Weg
Antragstellung ab sofort möglich

Hochsauerlandkreis. Menschen, die unter bestimmten Vorerkrankungen leiden, haben ab sofort die Möglichkeit, einen Antrag auf eine vorgezogene Coronaschutzimpfung beim Hochsauerlandkreis zu stellen.

Der Grundsatz der Regelung ist in einem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums, der am Donnerstagabend (25. Februar) im Hochsauerlandkreis eingegangen ist, formuliert: "Antragsberechtigt sind Personen bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Corona-Virus besteht. Ihr Anliegen wird im Rahmen von Einzelfallentscheidungen behandelt."

Der Hochsauerlandkreis weist daraufhin, dass die genannte Personengruppe in der Priorisierungsgruppe 2 oder 3 eingestuft ist und aktuell noch ausschließlich Mitglieder der Gruppe 1 Termine für eine Impfung erhalten.

 „Auch wenn es nach der Ankündigung der Härtefallregelung noch dauern wird, bis der genaue Zeitpunkt der Impfung genannt werden kann, sind Antragstellungen ab sofort möglich", so Andreas Schäfer, Fachdienstleister Rettungsdienst/ Feuer- und Katastrophenschutz beim Hochsauerlandkreis.

"Wir benötigen ein von den behandelnden Ärzten nach dem 8. Februar ausgestelltes qualifiziertes Zeugnis. Dies ist für uns die Entscheidungsgrundlage“, erläutert Schäfer. Bestünden Zweifel an der ärztlichen Beurteilung, leite der Kreis den Antrag zur Prüfung an die Deutsche Rentenversicherung weiter.

Chronisch Kranke, die schon an anderer Stelle in der Impfverordnung des Bundes genannt sind, müssen übrigens keine Anträge auf Einzelfallentscheidung stellen. Dies sind zum Beispiel Organtransplantierte, Demenzerkrankte sowie Menschen mit einer geistigen Behinderung oder mit einer schweren psychiatrischen Erkrankung - insbesondere einer bipolaren Störung, Schizophrenie oder schwerer Depression. Gleiches gilt für Personen mit chronischer Nierenerkrankung und mit einer Immundefizienz, mit einer HIV-Infektion, Asthma oder einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, für Autoimmunerkrankte oder rheumatologische Erkrankte.

Die Anträge mit ärztlichem bzw. qualifizierten Zeugnis sind einzureichen beim: Hochsauerlandkreis, Fachdienst 38, Priorisierung, Steinwiese 3, 59872 Meschede. Weitere Informationen zur Antragstellung finden Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de

 

Zu wenig Impfstoff blockiert Impfungen der Berufsgruppen

Hochsauerlandkreis. Das Impfzentrum Hochsauerlandkreis erhält nicht genügend Impfstoff, um die Berufsgruppen zu impfen. „Der Impfstoff für den gesamten März ist noch limitiert und es können nicht genug Termine für alle Berufsgruppen angeboten werden“, teilt das Impfzentrum mit und bittet um Verständnis. Gerade durch die Ausweitung auf die Lehrkräfte und Erzieherinnen hat sich die Anzahl der Berechtigten stark erhöht. Bislang liegen mehrere tausend Registrierungen vor.

Wenn Termine im Impfzentrum nicht wahrgenommen werden, werden diese neu vergeben bzw. kurzfristig Berechtigte angerufen und geimpft. „Es wird jede Impfdosis verimpft, auch AstraZeneca“, erläutert das Impfzentrum. Es ist nicht möglich, bis Ende März alle registrierten Personen zu impfen. Diejenigen, die sich registriert haben, erhalten eine Nachricht, sobald wieder Impfstoff zu Verfügung steht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums bitten deshalb um Geduld. Außerdem ist es leider nicht möglich, Terminwünsche zu erfüllen.

Termine für die über 80-Jährigen sind davon nicht betroffen und werden nach wie vor über die Terminbuchungsplattform der Kassenärztlichen Vereinigung unter www.116117.de bzw. telefonisch unter 0800 116 117 02 vergeben. Ab wann dort neue Termine verfügbar werden, ist dem Hochsauerlandkreis noch nicht bekannt.

Insgesamt gab es bisher über 28.000 Impfungen im Hochsauerlandkreis inklusive der Erst- und Zweitimpfungen in Pflegeheimen, ambulanten Teams usw. Vier von fünf Impfstraßen im Impfzentrum in Olsberg sind von 8 bis 20 Uhr täglich in Betrieb.

Impfung von über 60-Jährigen: Lebenspartner wird nur mit zusätzlichem Termin geimpft
Keine Impfe ohne Termin im Impfzentrum Olsberg

Hochsauerlandkreis. Aus gegebenem Anlass weist der Hochsauerlandkreis daraufhin, dass zum Impftermin mitgenommene Lebenspartner bzw. Lebenspartnerinnen nur geimpft werden können, wenn vorab für sie ein Impftermin vereinbart wurde.

Bei der kurzfristig anberaumten Sonderaktion (Ostersamstag bis Ostermontag) konnten  über 60-Jährige Termine für sich und ihren Lebenspartner für den Impfstoff AstraZeneca vereinbaren. Vorausgesetzt, die Person ist ebenfalls über 60 Jahre alt.

Um einen zu großen Andrang zu vermeiden, wird der Personenkreis ab 70 Jahren jahrgangsweise angeschrieben. Die angeschriebenen 79-jährigen Personen können seit dem 6. April einen Termin für sich buchen und zusätzlich auch für ihren Lebenspartner. Hierbei spielt das Alter des Lebenspartners keine Rolle, da die Altersgruppe mit Biontech geimpft wird.
Die Impflinge über 80 Jahre mit bereits gebuchten Terminen, können eine Begleitperson (Lebenspartner oder andere Angehörige) mitbringen, diese wird aber nicht automatisch mitgeimpft. Nur für bestehende Termine stehen Impfdosen bereit. Die Möglichkeit von Partnerbuchungen gilt ausdrücklich nur für neue Terminvereinbarungen.

Vermehrt musste das Impfzentrum in den letzten Tagen die Begleitpersonen bzw. die Lebenspartner abweisen, da für sie kein Termin reserviert wurde. Zuständig für die Terminvergabe ist die KVWL unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 116117-02.
Bei der Wahrnehmung der Termine bittet das Impfzentrum darum, die vereinbarten Uhrzeiten möglichst einzuhalten, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Es ist nicht nötig, ein bis zwei Stunden vor dem Termin anzureisen.

Für Impfung direkt beim HSK registrieren: Keine Einzelfallprüfung bei chronisch Kranken

Aus gegebenem Anlass weist der Hochsauerlandkreis daraufhin, dass sich alle chronisch kranke Menschen, die unter § 3 der Impfverordnung fallen, sich beim Hausarzt impfen oder sich für eine Impfung direkt unter www.hochsauerlandkreis.de/anmeldung registrieren lassen können. Eine Einzelfallprüfung ist dann nicht nötig, sofern es sich um eine der dort genannten Krankheiten handelt, u.a.: Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung, Personen nach Organtransplantationen, Demenz oder einer geistigen Behinderung, bipolaren Störungen, behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen, COPPD, Muskeldystrophien, chronischen Lebererkrankungen, chronischer Nierenerkrankungen, Adipositas (BMI über 40).

Weitere impfberechtigte Personenkreise

Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko besteht und eine sofortige Impfung benötigen, müssen einen Antrag mit einem qualifizierten ärztlichen Attest beibringen und können diesen per e-mail leiten an: priorisierung@hochsauerlandkreis.de .

Bis zu zwei Pflegepersonen, die einen pflegebedürftigen Menschen (Pflegegrad 4 oder 5) zuhause und nicht in einer Einrichtung betreuen, haben, sofern sie nicht durch ihren Hausarzt geimpft werden, die Möglichkeit, sich im Impfzentrum impfen zu lassen. Der Pflegegradnachweis und eine schriftliche Benennung der pflegenden Person ist vorzulegen und dem Antrag beizufügen. Registrierung unter www.hochsauerlandkreis.de/anmeldung.

Bis zu zwei Personen, die Schwangere betreuen, können von einer Schwangeren zur Impfung benannt werden. Diese Personen werden derzeit vermehrt schon durch die Ärzte geimpft, die die Schwangeren betreuen. Aber es ist auch möglich, dass sich diese Personen für eine Impfung im Impfzentrum anmelden: www.hochsauerlandkreis.de/anmeldung.

Der weitere Ablauf: Nach der Registrierung werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum mit den Antragstellern in Verbindung setzen und über freie Termine informieren. Aufgrund der hohen Nachfrage ist nach wie vor Geduld erforderlich, sodass es vorkommt, dass es einige Tage dauern kann, ehe ein freier Termin angeboten werden kann. Für die zügigere Bearbeitung und die Chance, das Verfahren zu beschleunigen, ist es daher hilfreich, nach der erfolgten Registrierung von weiteren Rückfragen Abstand zu nehmen. Der Hochsauerlandkreis bittet um Verständnis.

Keine Termine für Erstimpfungen im Impfzentrum bis Ende Mai

Hochsauerlandkreis. Der Impferlass des Landes NRW vom 5. Mai hat den Kreis der Berechtigten deutlich vergrößert. Die Impfstoffmengen für das Impfzentrum Hochsauerlandkreis (IZ) sind aber weiterhin stark limitiert. Alle Termine bis zum 30. Mai sind derzeit ausgebucht. Terminverschiebungen sind in diesem Zeitraum deshalb nahezu unmöglich. Welche Mengen ab dem 31. Mai zur Verfügung stehen werden, ist derzeit unbekannt. Das sorgt natürlich für großen Unmut und Unverständnis bei vielen Betroffenen, die nun eine Berechtigung haben und gerne geimpft werden möchten. Landrat Dr. Schneider hat am Montag, 10. Mai, den Kreisausschuss bereits über die aktuelle Situation informiert.

Das IZ bittet um Geduld. Sobald weitere Impfdosen zur Verfügung stehen, werden direkt Termine freigeschaltet. Alternativ sollten sich die Impfwilligen aber auch bei ihren Hausärzten melden, für die insbesondere AstraZeneca und Johnson & Johnson freigegeben worden ist. Das IZ unterliegt den Erlassen des Gesundheitsministeriums NRW und der von dort vorgegebenen Priorisierungsliste.

Da im Februar und März im IZ nur Erstimpfungen durchgeführt wurden, müssen jetzt zusätzlich die Zweitimpfungen bei der täglichen Kapazitätsbeurteilung (Impfstoffmengen und mögliche Impftermine) berücksichtigt werden. Die Abstände für die Zweitimpfungen wurden zwar bisher schon zeitlich vergrößert, um möglichst viele Personen zum ersten Mal impfen zu können. Es ist nun aber nicht mehr möglich, die Zweittermine noch weiter hinauszuschieben. Deshalb muss jetzt den Zweitimpfungen Vorrang bei der Terminvergabe eingeräumt werden. Das führt ab sofort zwangsläufig zu einer Reduzierung der Termine für Erstimpfungen.

Von BioNTech erhält das Impfzentrum in den kommenden drei Wochen etwa 800 Impfdosen täglich. Der Großteil davon ist für die Zweitimpfungen reserviert, so dass ab Pfingsten nur etwa 125 Dosen am Tag für Erstimpfungen zur Verfügung stehen. Dies macht nur 15 Prozent der Tagesgesamtmenge aus. Mit dem Impfstoff Moderna sind nur 170 Impfungen pro Tag möglich. Die Aufgabe der Priorisierung von AstraZeneca hat keine Auswirkungen auf das IZ. AstraZeneca wird derzeit nur für Zweitimpfungen verwendet, Erstimpfungen sind momentan im IZ nicht vorgesehen.

In den vergangenen Tagen haben häufig Personen am Abend vor dem IZ gewartet, um möglicherweise eine Impfung zu ergattern. Dies ist jedoch aussichtslos, da das IZ über eine große Registrierungsdatenbank mit impfberechtigten Personen verfügt. Aus dieser Datenbank werden die Einzelpersonen direkt benachrichtigt und gebeten, schnell in das IZ nach Olsberg zu kommen. Dabei handelt es sich meistens um zwei bis sechs Personen.

Das Impfzentrum in Olsberg

Öffnungszeiten Impfzentrum

22.07. vollständig geschlossen
23.07. 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
24.07. vollständig geschlossen
25.07. 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
26.07. 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
27.07. 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
28.07. 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
29.07. 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
30.07. 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
31.07. 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
01.08. 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr,

Ohne Termin kann bis 18 Uhr gekommen werden. Personen mit Termin werden immer bevorzugt. Termine könne weiterhin über www.116117.de und 0800 116117 02 gebucht werden.