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Handlungsfelder

Hier finden Sie die Themen, an denen wir zusammen mit vielen Bildungsverantwortlichen im Hochsauerlandkreis arbeiten:

Lehren und Lernen in der digitalen Bildungswelt bietet zahlreiche Vorteile! So erhöht der Einsatz digitaler Medien die Möglichkeit, immer mehr Menschen an Bildung teilhaben zu lassen. Das schafft potenziell mehr Chancengleichheit und somit bessere Ausgangsvoraussetzungen für einen erfolgreichen Lebensweg. Digitale Medien erleichtern den Wissenserwerb, laden zum Mitmachen ein und fördern Kreativität und Gestaltungsdrang. Eigenständigkeit, Neugier und vernetztes Denken sind weitere positive Effekte.

Zugleich zieht der Einsatz digitaler Medien auch Fragen nach sich:

1. Wie ist es um die Mediennutzungskompetenz der Schülerinnen und Schüler bestellt - wissen sie, welche Stärken, aber auch Schwächen elektronische Medien haben? Kinder, die zwar im digitalen Zeitalter geboren wurden, verfügen dadurch leider nicht automatisch über digitale Kompetenzen. Die Fähigkeit, Medien den eigenen Bedürfnissen und Zwecken entsprechend zu nutzen und mit ihnen verantwortungsvoll und kritisch umzugehen, muss erst erlernt werden.

2. Wie werden Lehrkräfte, die zur Generation der "digital immigrants" gehören, d.h. nicht in einer digital geprägten Zeit aufgewachsen sind, motiviert, den Umgang mit digitalen Technologien als Erwachsener aus eigenem Antrieb zu erlernen?

3. Was ist notwendig, damit Lehrkräfte, ihre Schülerinnen und Schüler zu kompetenten und reflektierten Mediennutzerinnen und -nutzern auszubilden können?

Das Bildungsbüro HSK legt seinen Schwerpunkt daher auf Beratung, Qualifizierung und Vernetzung der Lehrkräfte, um die Potenziale der digitalen Unterrichtsmedien zu erkennen, möchte aber auch einen kritischen Umgang der Nutzer fördern, um sich und die Schülerinnen und Schüler gegen negative Folgen der Digitalisierung zu wappnen.

Das Bildungsbüro HSK bietet dazu folgende Projekte an:

  • #IT Weeks (Basisschulungen, etc.)
  • Medienscouts
  • Netzwerk Medienbildung (mit Austauschtreffen)

BNE ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem und reflektiertem Denken und Handeln befähigen soll. Sie ermöglicht jedem einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen sowie eine weltoffene Perspektive zu entwickeln.

Wir möchten unsere Kinder dahingehend sensibilisieren und ermutigen, in ihren Gemeinschaften dazu beizutragen. Sie sollen Werte hinterfragen und eigenes Engagement in z. B. folgenden Bereichen entwickeln:

  •  Umweltbildung
  •  Globales Lernen
  •  Gesundheitsförderung
  •  Politische Bildung und Menschenrechtsbildung
  •  Ökonomische Bildung
  •  Demokratiebildung

Diesen globalen Herausforderungen begegnen wir sowohl im Elternhaus als auch in formalen Bildungseinrichtungen, in Vereinen und vielen weiteren Orten des informellen Lernens.

Das Bildungsbüro HSK möchte BNE entlang der Bildungskette aufgreifen und umsetzen sowie die Vernetzung der verschiedenen Akteure in der Region bündeln und ausbauen. Das Bildungsbüro wird so zum Knotenpunkt des Netzwerkes "BNE im Hochsauerlandkreis".

Der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist ein weichenstellender Prozess. Die Schülerinnen und Schüler müssen mit komplexen Veränderungen und Brüchen umgehen und ihre sozialen Beziehungen zu Mitschülerinnen, Mitschülern und Lehrkräften neu gestalten. Das erfordert viel Aufmerksamkeit aller an diesem Prozess beteiligten Personen und einen konzeptionellen Rahmen auf kommunaler Ebene. Das Bildungsbüro verfolgt bei der Übergangsgestaltung Ziele auf drei Ebenen:

Ziele auf kommunaler Ebene:

Unterstützung bei der Vernetzungsarbeit

Strategische Verankerung der Bearbeitung des Übergangs in der Bildungsregion

Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen dem Bildungsbüro, Netzwerken und Schulen, Verwaltungen und Politik

Vernetzung mit allen Kommunen der Bildungsregion Hochsauerlandkreis

 

Ziele auf Netzwerkebene:

Initiierung von Austauschprozessen und Aufbau von Arbeitskreisen

Etablierung nachhaltiger Kooperationsstrukturen

Gemeinsame Entwicklung von Strategien und Konzepten, um...

  • disparate Lernausgangsleistungen zu vermeiden,
  • Kompetenzerwartungen miteinander abzustimmen,
  • diagnostische Informationen über Schülerinnen und Schüler auszutauschen,
  • ein abgestimmtes, einheitliches Instrument zur Leistungsmessung zu erstellen,
  • Eltern frühzeitig über Bildungsabschlüsse und Berufsaussichten zu informieren und
  • Elternpartizipation und Elternbildung weiter auszubauen.

 

Ziele auf Schulebene:

Umsetzung und Erprobung neuer Übergangskonzepte

Verbindliche Kooperationen von abgebenden und aufnehmenden Schulen

Nachhaltige Erweiterung oder Veränderung der bisherigen Übergangspraxis

Schulsozialarbeit hat auch im Hochsauerlandkreis eine lange Tradition. Und sie ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe, bezogen auf die Vernetzung mit Einrichtungen im Sozialraum, die Kooperation mit Trägern und mit den verschiedenen Fachabteilungen des Jugendamtes.

Ziel dieses Konstrukts ist es, die Angebote zielgerichtet aufeinander abzustimmen, Doppelstrukturen zu verhindern und die unterschiedlich finanzierten Stellen in die kommunale Planung und Gestaltung von Bildungslandschaften und Präventionsketten einzubinden. Es gilt den Prozess aktiv mit Beteiligung und Vernetzung der unterschiedlichen Akteure zu gestalten, planen, organisieren, begleiten und zu unterstützen.

Mit dem Berufswahl-SIEGEL zeigen Schulen, dass sie einen hohen Qualitätsstandard in der Studien- und Berufswahlorientierung erreicht haben. Das Gütesiegel wird an Schulen verliehen, die ein eigenes schulspezifisches Konzept zur Berufsorientierung entwickelt und umgesetzt haben. Der Zertifizierungsprozess mit dem Ausfüllen des Kriterienkataloges, einem Audit an den Schulen und einer Auszeichnungsveranstaltung mit Zertifizierung dauert rund ein halbes Jahr von Dezember bis Juni.

Die Förderung von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist für Industrie und verarbeitendes Gewerbe im Hochsauerlandkreis mit Blick auf den Nachwuchs sehr wichtig: Nachwuchs an Auszubildenden, Studierenden, Fachkräften, aber auch Nachwuchs an technischen Innovationen und Ideen. Die Bildungsregion des HSK schloss sich deshalb 2009 dem Netzwerk "Zukunft durch Innovation" (zdi) an, einer Landesinitiative des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung. Im Rahmen des zdi-Netzwerkes finden jährlich zahlreiche Projekte an Kindertageseinrichtungen und Schulen statt, mit denen Kinder für technische und naturwissenschaftliche Herangehensweisen begeistert werden: Experimente mit Luft und Wasser im "Haus der kleinen Forscher", Roboter-Wettbewerbe und Technik-Labore für SchülerInnen, Verleih von 3-D-Druckern etc. Seit 2013 beherbergt die FH Südwestfalen am Standort Meschede das zdi-Netzwerk für den HSK. Die gemeinsamen Ziele und Aktivitäten werden seit 2017 in einer MINT-Strategie festgehalten.

Weitere Informationen erhalten Sie im Padlet.

Kunst und Kultur öffnen Welten für Kinder und Jugendliche: ob beim Selbermachen - Schreiben, Malen Fotografieren, Tanzen - oder beim Erleben im Theater, im Museum oder in der Bibliothek.

Künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung sind wichtig für die Entwicklung von jungen Menschen: für eine differenzierte Wahrnehmung, Ausdrucksvermögen, die Ausbildung einer ästhetischen Intelligenz und schließlich für die Gestaltung des Lebens insgesamt.

Um den Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung einfacher zu machen, unterstützt das Bildungsbüro sowohl Künstlerinnen und Künstler als auch Schulen mit der Koordination des Landesprogrammes "Kultur und Schule".

Mit dem Landesprogramm "Kultur und Schule" unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Schulen dabei, Kinder und Jugendliche an kulturelle Bildung heranzuführen.

Das NRW Landesprogramm Kultur und Schule wendet sich auch an Künstlerinnen und Künstler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kulturinstituten und Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung. Sie sind aufgefordert Projektvorschläge zu entwickeln, die die Kreativität der Kinder fördern und das schulische Lernen durch komplementäre und kontrastierende Elemente ergänzen.

Ausführliche Informationen zum Landesprogramm sowie Bewerbungsunterlagen finden Sie im Internet:

https://www.mkw.nrw/kultur/foerderungen/landesprogramm-kultur-und-schule

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