Katastrophenschutzübung BAB 46 16.06.2019

Pressemitteilung vom 16.06.2019

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste üben den Ernstfall auf der BAB 46 (Foto Feuerwehrverband HSK)

Am Samstag, dem 15.06.2019 fand die diesjährige Katastrophenschutzübung des HSK auf der A 46 zwischen den Anschlussstellen Bestwig und Nuttlar statt. Als Übungslage für die rund 160 Einsatzkräfte von den Feuerwehren Bestwig, Nuttlar, Wehrstapel und Eversberg sowie dem THW Meschede und den Hilfsorganisationen DRK und MHD aus Brilon, Olsberg, Meschede, Schmallenberg, Arnsberg und Sundern war ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A 46 dargestellt.


28 Verletzte

Auf der Autobahn war es zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW, in denen Personen eingeklemmt waren, zwei Kleinbussen in denen Menschen mit Behinderung transportiert wurden und einem Reisebus mit Passagieren gekommen. Nach Eintreffen des ersten Notarztes und Rettungswagen an der Einsatzstelle wurden sofort großzügig weitere Rettungswagen, Notärzte und die Feuerwehren alarmiert. In einer ersten Sichtung konnte der eintreffende Notarzt 28 verletzte und betroffene Personen mit unterschiedlichen Verletzungsmustern an der Einsatzstelle feststellen. Für die Verletztendarstellung hatten sich mehrere Bewohner des Josefsheim Bigge sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bestwig und des Jugendrotkreuz Meschede zur Verfügung gestellt und waren vom Unfalldarstellungsteam des DRK Meschede entsprechend vorbereitet worden.

Mehrere SEG im Einsatz

Nach Eintreffen der Feuerwehr übernahm Bestwigs Wehrleiter Andreas Schulte die Gesamteinsatzleitung an der Einsatzstelle und bildete zwei Einsatzabschnitte und eine Technische Einsatzleitung am großen Einsatzleitwagen 2 des HSK. Im Einsatzabschnitt Technische Rettung unter Leitung von Bestwigs Löschzugführer Thomas Kremer wurde die Befreiung der in den PKW eingeklemmten Personen von den Feuerwehreinheiten durchgeführt. Im Einsatzabschnitt medizinische Rettung unter Leitung von Thomas Juist und dem diensthabenden Leitenden Notarzt des HSK Dr. Andreas Siermann erfolgte die Versorgung und Betreuung der verletzten und betroffenen Personen aus den Fahrzeugen durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienst HSK und die zwischenzeitlich alarmierten mehreren Schnelleinsatzgruppen (SEG) Sanitätsdienst und Betreuung der Hilfsorganisationen des DRK und MHD.

Bürgermeister und Fachdienstleiter vor Ort

Dazu wurden von den SEG auf der Autobahn mehrere Zelte als Behandlungsplatz für die verletzten Patienten und Sammelplätze für die Betreuung der betroffenen Personen aufgebaut. In diesem Einsatzabschnitt erfolgte auch die Koordination des Transports der Verletzten in die umliegenden aufnahmefähigen Krankenhäuser bzw. auch mittels fiktiv angeforderten Rettungshubschraubern und überörtlichen Rettungswagen in weiter entfernte Spezialkliniken. Bestwigs Bürgermeister Ralf Peùs und Ordnungsamtsleiterin Claudia Schmitten sowie der zuständigen Fachdienstleiter des HSK Andreas Schäfer und Kreisbrandmeister Bernd Krause beobachteten den Ablauf der Übung und machten sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte.

Kreisbrandmeister dankt allen Beteiligten

Zum Abschluss der Übung dankte stellv. Kreisbrandmeister Uwe Schwarz als Übungsleiter allen teilnehmenden Einsatzkräften für die Bereitschaft in der Freizeit an diesem schönen Tag an der Übung teilzunehmen. Er stellte fest, dass das angestrebte Übungsziel erreicht wurde und man mit den gewonnenen Erkenntnissen insbesondere zu Beginn eines solchen Einsatzes, wenn nur wenige Einsatzkräfte an der Einsatzstelle verfügbar sind, sich noch besser auf solche Realeinsätze vorbereiten kann. Einen besonderen Dank sprach Uwe Schwarz der Fa. Stratmann, Velmede für die Zurverfügungstellung des Firmengeländes im Wiemecker Feld als Bereitstellungsraum der teilnehmenden Einheiten und zur Vorbereitung und Schminken der Verletztendarsteller aus. Weiterhin bedankte sich Uwe Schwarz bei der Firma Müller Reisen, Andreasberg für die Bereitstellung sowohl des Reisebusses und der beiden speziellen Kleinbusse für den Behindertentransport mit den zugehörigen Fahrern. Sein Dank galt aber auch den Bewohnern des Josefsheim Bigge und der Jugendfeuerwehr sowie des Jugendrotkreuz die sich als Verletztendarsteller zur Verfügung gestellt hatten.