Ausstellungen im Kreishaus Meschede

Im Kreishaus Meschede werden in regelmäßigen Abständen Kunstausstellungen durchgeführt, die während der Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 7.30 – 17.00 Uhr und Freitag von 7.30 – 13.00 Uhr besichtigt werden können.

Aktuelle Ausstellung

HIV-ART  meets SCHOOL

Eine Ausstellung der
IDS-Koordination des HSK mit dem
Gymnasium Laurentianum Arnsberg und dem
Projekt HIV-ART für Menschen mit HIV und AIDS, Witten

  

"HIV-ART meets School"

ist eine Ausstellung, in der sich  zwei  ?Welten" begegnen:

  • Zum einen die Welt der jungen Menschen der Oberstufe eines Gymnasiums, die sich in eine für sie fiktive Lebenssituation hineinversetzen und ihre Gefühle und Schlussfolgerungen zur psychischen und gesellschaftlichen Realität in Kunstobjekte umsetzen.
  • Zum anderen die Welt der von HIV-Infektion oder AIDS-Erkrankung betroffenen Menschen, die sich der persönlichen Herausforderung der Infektion stellen mit der einhergehenden Selbstunsicherheit und Angst , mit der Diskriminierung des sozialen und beruflichen Umfeldes sowie mit der Integration der Erkrankung in Ihr Leben stellen und sich damit  künstlerisch auseinandersetzen.

Auf diese Weise  sind Bilder und Objekte entstanden, die einer weiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

So gelingt es den ?Künstlern", mit diesem Medium die Auseinandersetzung mit dem Tabuthema HIV und AIDS zu fördern und damit zur gesellschaftlichen Akzeptanz und zum unvoreingenommenen Umgang mit den Menschen mit HIV und AIDS beizutragen.

"Die Kunst spricht von Seele zu Seele"   (Oscar Wilde)

Lassen Sie sich - im Sinne dieses Gedankens von Oscar Wilde - ansprechen von den Botschaften der Bilder und Objekte, der Farben und Formen. Lassen Sie sich von den individuellen Seh- und Sichtweisen  der Schülerinnen und Schüler sowie der Menschen mit HIV und AIDS inspirieren.

Bisherige Ausstellungen

28. Juni bis 2. August 2012

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft Hochsauerlandkreis - West Lothian wird die Ausstellung

Dörfer am Meer

der schottischen Künstlerin Marion John gezeigt.

 

3. bis 11. Mai 2012
Seit über 60 Jahren Verkehrswachten im Hochsauerlandkreis

(Eine Ausstellung zur Information der Bürger des HSK)

Über 60 Jahren arbeiten die drei Bezirksverkehrswachten und die Kreisverkehrswacht im heutigen Hochsauerlandkreis. 1924 als Bürgerinitiative gegründet, haben die Verkehrswachten die Präventionsarbeit zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr auf ihre Fahnen geschrieben. Seit etwa 1950 bestehen nun die Verkehrswachten des HSK in Arnsberg, Meschede und Brilon. Begründet wurden diese sehr häufig durch engagierte Polizeibeamte und Bürger.

Um einer breiten Öffentlichkeit die Tätigkeitsgebiete der Präventionsarbeit darzustellen, hat man sich entschlossen dies im Rahmen einer Wanderausstellung zu tun. Auftaktveranstaltung  und Ausstellungseröffnung war am 3. Mai 2012 im großen Sitzungssaal des Kreishauses Meschede sein. Frau Brunert-Jetter hat als Vorsitzende der ansässigen Verkehrswacht viele geladene Gäste begrüßen können.

Den Festvortrag steuerte Prof. Dr. Egon Stephan von der Uni Köln mit dem Thema „Die Steigerung der Sicherheit in den letzten Jahrzehnten - Ein Erfolg gemeinsamer Anstrengung" bei. 

Auf Stellwänden wird die Mobilitätserziehung im Kindergarten, Verkehrserziehung in Schulen, Aktionen für junge Menschen (Fahrer), Sicherheitsaktionen auf den Straßen in NRW, Senioren im Verkehrsgeschehen, die Geschichte der Verkehrswachtarbeit und die Möglichkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit dargestellt. Als Besonderheit wird eine der Stellwände mit  Bildern der Aktivitäten der Verkehrswachten des HSK ausgestattet. 


Kunstausstellung "Wege zum Licht" vom 1.03.2012 – 22.03.2012

Spirituelle Kunstwerke im Foyer des Hochsauerlandkreises

Der in Bestwig/Heringhausen lebende Künstler Reinhard Ebker stellt eine Auswahl seiner Bildwerke und Lichtobjekte im März 2012 im Kreishaus Meschede aus. Zum dritten Mal werden damit seine Werke auch im hiesigen Raum der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Hamburger Psychologin und Pädagogin Frau Prof. Dr. Marlis Bödiker erklärte in ihrer Eröffnungsrede im Rathaus Bestwig / März 2009 zu Ebkers Arbeiten u.a.: „Sie dienen nicht in erster Linie der Dekoration von Räumen, sondern vorrangig zur ‚Verschönerung‘ des inneren Wesens des Menschen – auf diese Weise wirkt seine Malerei durch die spirituelle Kraft auf den Betrachter – die Schwingung, die Energie der Formen, Farben und verwendeten Edelsteine überträgt sich auf den Betrachter und anstehende Entwicklungsprozesse kommen wieder zum Fließen…..“ Die Ausstellung Ebkers zeigt keine Porträts oder Stillleben und keine Interpretationen von gesellschaftlichen Zusammenhängen. Es geht ihm auch nicht um die Präsentation des Malers an sich. Mit seinen Werken möchte Ebker dem Betrachter helfen, sich von traditionellen Verhaltensmustern zu lösen und dabei zu inspirieren, nicht nur an das zu glauben, was er sieht, sondern in erster Linie an das zu glauben, was er fühlt. „ Die Wahrheit ist meistens da, wo wir etwas nicht nachvollziehen können. Ich möchte den Menschen mit meinen Möglichkeiten dabei helfen, die Kräfte und Energien, die ihnen zur Verfügung stehen, zu erkennen und zu ergreifen“, so erklärt Reinhard Ebker.


20. Tag der Zahngesundheit - Malwettbewerb im HSK für Viertklässler vom 30. September bis 29. Oktober 2010

Der 25. September ist seit 1991 der Tag der Zahngesundheit. Der traditionelle Slogan „Gesund beginnt im Mund" wird alljährlich durch ein aktuelles Motto und damit verbundenen Aktionen ergänzt. Die Viertklässler des neuen Schuljahres waren aufgerufen, an einem Mal- und Kreativwettbewerb des Kreisgesundheitsamtes teilzunehmen. Das Motto des Wettbewerbs und des Tages der Zahngesundheit am 25. September hieß „Gesund beginnt im Mund – Lachen ist gesund“. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der 65 Grundschulen und der Förderschulen im Hochsauerlandkreis konnten ihre Gemeinschaftsbilder, Plakate, Kollagen und andere Kunstwerke bis Mittwoch, 29. September, beim Kreisgesundheitsamt in Meschede einreichen. Von Donnerstag, 30. September bis Freitag, 29. Oktober waren die Arbeiten im Kreishaus Meschede ausgestellt und konnten bewertet werden.

Natürlich erhielten die Gewinnerklassen auch Preise: Ein Tag im Wildwald Voßwinkel mit einer Führung und einem Eis für alle Teilnehmer, ein Besuch im Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck mit Führung sowie ein pädagogischer Nachmittag im Sauerland-Museum des Kreises in Arnsberg zu einem interessanten Thema. Die Preisvergabe fand am Freitag, 29. Oktober, im Mescheder Kreishaus statt.

8. Kleine Kunstpreis HSK im Kreishaus Meschede vom 9. bis 30. Juli 2010

Der Kunstkreis Papengesellschaft in Marsberg hat den achten Kleinen Kunstpreis HSK verliehen. Dieser Förderpreis für junge Kunstschaffende der Region wird vom Hochsauerlandkreis und der Stadt Marsberg unterstützt. Sponsoren sind die Sparkasse Hochsauerland, die Sparkasse Paderborn und die Westheimer Brauerei. Zum Thema „Netzwerke“ konnten Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Zeichnung, Grafik, Bildhauerei und Installationen eingereicht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten nicht über 33 Jahre alt sein. Zweck des Preises ist es, den noch nicht etablierten bildenden Künstlern einen Rahmen zu geben, sich mit einem Kunstthema auseinander zu setzen und sich einer Jury mit ihrem Werk zu stellen. In insgesamt zwei Ausstellungen haben die Künstlerinnen und Künstler nun die Möglichkeit, ihre Arbeit im Kontext anderer Werke wirken zu lassen. Die zweite Ausstellung wurde am Freitag, 9. Juli 2010 um 17.00 Uhr im Kreishaus Meschede eröffnett. Die erste Ausstellung war vom 29. Mai bis 13. Juni 2010 im Kloster Bredelar, Marsberg.

 Anfragen kamen aus dem gesamten Hochsauerlandkreis. 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer reichten ihre Arbeiten ein. Sie kamen aus Sundern, Schmallenberg, Brilon und aus Marsberg. Namentlich sind es Inga Bartmann (Objekt), Stefan Heithorst auch Preisträger (Installation), Sebastian Loba (Objekt), Nico Mastroprimiano (Malerei), Patric Meyer (Objekt), Michael Cornelius Nelles (Malerei), Saskia Richarz (Zeichnung), Britta Maria Schilling (Objekt), Nicole Sommer (Fotografie) und Ann- Marie Vollmert (Skulptur).   

Das Farbenfest - Elisabethschule Meschede - vom 19. Mai bis 25. Juni 2010

Am 19. Mai 2010 wurde die Ausstellung der Elisabethschule im Kreishaus Meschede eröffnet. "Das Farbenfest" war der Titel des Kunstprojektes an dem 12 Kinder der Förderschule im Alter von 10 bis 14 Jahren beteiligt waren. Acrylbilder, Collagen, Radierungen, Zeichnungen und Masken entstanden als künstlerisch-kreative Werke in einer wöchentlich stattfindenden Kunstwerkstatt, die im Kreishaus gezeigt wurden. Das Kunstprojekt unter der Leitung der Mescheder Kunsttherapeutin Susanne Willmes wurde im Rahmen des NRW-Landesprogramm "Kultur und Schule" gefördert und auch von der Stadt Meschede finanziell unterstützt. Zusätzlich wurde eine sehr gelungene Druckserie zum Thema "Berufswunsch" gezeigt, die im Rahmen des Unterrichtes in der Elisabethschule mit der Lehrerin Gerlinde Schmidt entstanden ist. Schüler einer Klasse (ein Teil davon "Projektkinder") zeichneten ihre beruflichen Zukunftswünsche und fertigten großformatige Drucke mit Selbstbildnissen als Koch, Floristin oder Handwerker.

Die Suche nach dem Verborgenen - Pawel Kordaczka und Angnieszka Handzel.Kordaczka
vom 25. September bis 1. Dezember  2009

Vor 10 Jahren hatten die beiden Künstler als Studenten der schlesischen Universität in Cieszyn ihre erste Ausstellung im Kreishaus Meschede. Jetzt  sind sie mit neuen Bildern zurückgekehrt. Beide lassen sich von Menschen und Objekten auf eine besondere Weise berühren und zu künstlericher Aktion veranlassen. Im besten Fall kommt es so zu einem "Dialog" zwischen der abzubildenden Person bzw. dem Gegenstand und dem Künstler, der sich auf dem Papier oder auf der Leinwand ausdrückt. Vielfach gelingt es ihnen so, tiefer zu dringen, verborgene Welten zu entdecken und so über die reine Abbildung zur tieferen Geschichte, zur eigentlichen Gestalt zu gelangen.

Weltreligion  Weltfrieden - Weltethos
vom 4. September bis 23. September 2009

Die faszinierende Welt der Regligionen steht im Mittelpunkt der Wanderausstellung "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos", die von September 2009 bis März 2010 in nahezu allen Städten und Gemeinden des Hochsauerlandkreises zu sehen war.
Das Integrationsbüro des Hochsauerlandkreises möchte mit dem Projekt Vorurteilen begegnen und den Dialog mit Andersgläubigen fördern. "Integrationsarbeit kann nur erfolgreich sein, wenn das Anderssein nicht mehr als fremd und vielleicht sogar bedrohlich angesehen wird", sagte Landrat Dr. Schneider in seinem Grußwort.

Informationen zur Ausstellung gibt es im Internet unter www.weltethos.org.

„Sommerlaune" der Kardinal-von-Galen-Schule Eslohe
vom 8. Juni bis 4. Juli 2009

Die Kardinal-von-Galen-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Ent-wicklung" des Caritasverbandes Meschede e.V. Unter dem Thema „Sommerlaune" haben klassenübergreifend Schülerinnen und Schüler wunderschöne Bilder in unterschiedlichen Techniken wie Aquarellmalerei, Stempeldrucke, Malen mit Wachsmalkreiden, Mosaike ... erstellt. E-benfalls gezeigt wurden Holz-, Ton- und Faltarbeiten aus Papier.

7. Kleiner Kunstpreis HSK „L I C H T und Farbe"
vom 13. Dezember 2008 bis 16. Januar 2009

Das anspruchsvolle Thema „Licht und Farbe" hat elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer inspiriert Werke eigens für den Preis zu erarbeiten. Jedes Werk beschäftigt sich auf seine eigene Weise im Ergebnis mit dem Licht und der daraus resultierenden Farbe. Die gesamte Ausstellung ist für den Interessierten eine Tür zur Gedankenwelt der Menschen, die sich mit der bildenden Kunst ausdrücken wollen. Eröffnet wurde diese Ausstellung vom stellv. Landrat Rudolf Heinemann.

 40 Jahre Freunde der Völkerbegegnung“ Ausstellungseröffnung „Frieden durch Verständigung“ 
vom 18. September bis 17. Oktober 2008  

Die Eröffnung der Ausstellung „Frieden durch Verständigung“ durch den stellvertretenden Landrat Rudolf Heinemann im Kreishaus Meschede am vergangenen Donnerstag (18. September) markiert den Auftakt des Festprogramms aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Vereins „Freunde der Völkerbegegnung“. 1968 durch Irmgard Rode gegründet, die bereits 1949 Verbindungen nach Coventry/England knüpfte, vermittelt die Ausstellung tiefe Einsichten in die Botschaften und Anliegen des Vereins. Von Beginn an standen viele persön-liche Kontakte und enge Beziehungen zu den europäischen Nachbarländern Frankreich und England – später auch nach Osteuropa - und in die USA im Vordergrund. Ziel war es, Freundschaften über Grenzen hinaus aufzubauen und Brücken des Vertrauens im Sinne einer lebendigen Völkerfamilie zu schlagen. Der stellvertretende Landrat lobte die zahlreichen persönlichen Verbindungen, die durch die vielen Kontakte in die Partnerländer über Jahre hinweg entstanden seien: „Diese Initiativen sind unverzichtbar und machen deutlich, wie bedeutend die Arbeit des Vereins auch heute noch immer ist“, wandte sich Heinemann auch an den Ehrenvorsitzenden und Impulsgeber Konrad Hengsbach. Die Aktivitäten für ein friedliches Miteinander werden in der Ausstellung sichtbar: Die Ausstellung dokumentiert im Rückblick viele erinnerungsreiche Medienberichte, Fotos, Gastgeschenke und Briefe. Meschedes Bürgermeister Uli Hess nahm die Eröffnung auch zum Anlass, die positive Arbeit des Vereins mit Blick auf die Gegenwart und Zukunft in Frieden und Freundschaft zu beleuchten. In Richtung der ersten Vorsitzenden Maria Hüser und deren Stellvertreterin Huberta Eickhoff freute er sich über das vielfältige Vereins-Engagement, das die Kreisstadt in den vergangenen 40 Jahren mitgeprägt habe. In diesem Zusammenhang sei es erfreulich, dass sich der Verein zum Abschluss der Festwoche mit bis zu 50 Gästen aus fünf Partnerländern vom 28. September bis 5. Oktober auch auf dem Bürgerfest nach außen darstelle.

 "Kinder haben Rechte"
unicef - Ausstellung im Kreishaus Meschede 6. - 20. November 2007

Die Arbeitsgruppe "Sauerland" des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen, unicef, hat zusammen mit unicef-Deutschland und mit dem Fachdienst Kultur/Musikschule diese Ausstellung in das Kreishaus Meschede geholt. Doris Papenkort - Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Sauerland - machte in ihrer Eröffnungsansprache deutlich, dass die Ausstellung dazu beitragen will, die Rechte von Kindern in Deutschland und weltweit in den Blickwinkel zu nehmen. Informationen: unicef - Arbeitsgruppe Sauerland 02931/842344 (Donnerstags, 10 - 13 Uhr, 15 - 18 Uhr) info@sauerland.unicef.de

 Jazz+ vom 20.09. bis 03.11.2007
Raphael Sprenger stellt Konzertfotografien aus

Der stellvertretende Landrat Rudolf Heinemann eröffnete vor 60 Gästen am Donnerstagabend, 20. September, die Ausstellung des Briloner Werbefotografen Raphael Sprenger. Der Künstler schafft mit seinen Bildern eine leidenschaftliche Verbindung zwischen Jazz und Fotografie: Heraus kommt „Jazz Plus"; fotografische Arbeiten die im Kreishaus Meschede noch bis zum 3. November zu sehen sind. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung von Frederik Köster an der Trompete und Dirk Mündelein, Gitarre. Die beiden gebürtigen Sauerländer sind in der Jazzszene international bekannt.

Sprenger, der bereits 1998 mit der Konzertfotografie begann, zeigt auch Bilder, die beim „Sauerland-Herbst" entstanden sind. Dies reichte ihm aber bei weitem nicht aus, um die ganz Großen des Jazz vor die Kamera zu bekommen: Marcus Miller, Roy Hargrove, Pat Metheny oder der erst vor einigen Tagen verstorbene Joe Zawinul gehören zum großen zeitgenössischen Repertoire der internationalen Jazz-Szene, die Raphael Sprenger in seinen Bildern eingefangen hat: Große Künstler, große Momente!

 "Farb-Phantasien"   vom 29. 09. bis 8.11.2006
Erhard Schäfer, stellvertretender Landrat, interpretierte im Rahmen der Eröffnung vor 150 Gästen das Werk der heimischen Künstlerin: "Das Malen ist für Sie von großer und zentraler Bedeutung. Jahreszeiten, die Wechselwirkung von Licht und Schatten, Sonnenstrahlen und Blumenflor beeinflussen Ihre Farbkombinationen. Dabei lassen Sie sich gern von großen Meistern inspirieren und – wie Sie mir sagten – Ihre Phantasie bekommt Flügel." In der Laudatio hob Dagmar Otte-Wiese die Vielseitigkeit der Arbeiten Ronna Stirnbergs hervor. Aquarell, Mischtechnik, Collage und Acryl sind die Ausdrucksformen der Künstlerin.

Begegnungen vom 24.10. bis 04.12.2005
Begegnungen in Bildern, Musik und Worten: Auf etwas ungewöhnliche Weise ist die Ausstellung "Begegnungen" im Kreishaus Meschede eröffnet worden. Bevor die Besucher eine Blick auf die 34 Bilder der vier Künstlerinnen Nicole Grabowski, Elvira Hillmann, Andrea Menzel und Ursula Rinke werden konnten, gab es eine musikalische Einstimmung von Solist Dennis Große-Plankermann. Darauf folgte die eigens dafür kreierte Geschichte "Die Regenbogenmaler" von der Autorin Angelika Pantack mit vielen authentischen Details über die Ausstellerinnen. Im Kreishaus hatte jeder der vier Künstlerinnen sechseinhalb Meter Platz für ihre Bilder. "Es ist eine kleine, aber feine Ausstellung", lobte Rudolf Heinemann, der stellvertretende Landrat des Hochsauerlandkreises, bei der Eröffnung. Dem Betrachter zeigten sich trotz der farbenfrohen Gesamtheit aller Bilder doch auch Unterschiede.

Poetischer Herbst 2005 vom 30.08. bis 14.10.2005
"Wenn Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen so aufeinander zu gehen, wie wir es heute hier tun, dann erfahren alle Beteiligten eine gegenseitige wertvolle Bereicherung. Die Christine- Koch-Gesellschaft leistet mit der deutsch- polnischen Literaturbegegnung "Poetischer Herbst 2005 im Sauerland" einen großen Beitrag zum kulturellen Dialog."
Rudolf Heinemann, stellvertretender Landrat, machte zu Beginn der Ausstellungseröffnung "Ost- West Begegnungen in Krieg und Frieden" am Mittwoch im Kreishaus Meschede deutlich, wie tief bereits die Kontakte gewachsen sind. Seit dem "Poetischen Frühling" der Christine- Koch- Gesellschaft im Jahr 2000 besteht eine feste Bindung auf literarischer und freundschaftlicher Ebene.
Die neuerliche Ausstellung im Mescheder Kreishaus stellt 60 Jahre nach dem Kriegsende die wechselvolle Geschichte einer Familie aus dem ehemals deutschen Osten vor.
Grundlage für die Ausstellung ist das Buch "Masurische Gnadenhochzeit" des in Masuren geborenen Schriftstellers Herbert Somplatzki. Darin schildert der im Sauerland lebende Autor die einzigartige Landschaft. Er erzählt aber auch von den Menschen und ihren Schicksalen. Er erinnert an friedliche Zeiten, doch auch an Flucht und Neubeginn nach dem Kriege in Westfalen.
Die Ausstellung, die durch das Westpreußische Landesmuseum in Münster sowohl in Deutschland als auch in Polen präsentiert wird, besteht aus 30 Schautafeln mit Erläuterungen in deutscher und polnischer Sprache.

Vielfalt vom 15.02. bis 28.03.2005
Vor 60 geladenen Gästen eröffnete der stellvertretende Landrat Rudolf Heinemann die Ausstellung von Ricky Winter aus Hamburg. Eslohes Bürgermeister Reinhold Weber führte in das Thema "Vielfalt" ein. Die in Eslohe geborene Künstlerin interessierte sich schon in frühester Jugendzeit für den Umgang mit Bunt- und Bleistiften sowie Pinsel und Farbe. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. März im Kreishaus Meschede zu sehen. Umrahmt wurde die Eröffnung von Musikschülern der Musikschule des Hochsauerlandkreises.

Malerei und Zeichnungen vom 23.09. bis 12.11.2004
Vor 60 geladenen Gästen eröffnete der stellvertretende Landrat Hubert Kleff am 23. September 2004 die Ausstellung von Zeljko Vukusic aus Brilon. Der aus Belgrad stammende Künstler arbeitet als Grafikdesigner und Webmaster. 2001 gewann er den "Golden Web Award", einen der weltweit wichtigsten Preise für Webdesign. Die Ausstellung mit dem Titel "Malerei und Zeichnungen" soll die Begegnung mit der Kunst fördern. Umrahmt wurde die Eröffnung von Musikschülern der Musikschule des Hochsauerlandkreises. Bis zum 12. November kann die Ausstellung noch im Kreishaus Meschede besichtigt werden.

ST-EINBLICKE vom 23. Juni bis 01. August 2004
Die Arbeiten des Künstlers Carl Schlüter standen unter dem Motto "ST-EINBLICKE" im Mittelpunkt einer Ausstellung im Mescheder Kreishaus. Der Medebacher Carl Schlüter benutzt während des Schaffungsprozesses keine Vorlagen. Als gelernter Steinmetz verwendet er auch heimisches Material wie Sandstein, Rüthener Grünstein und Muschelkalk. „Ich freue mich ganz besonders, dass ein Künstler aus der Region das Kreishaus als Forum für eine Ausstellung nutzt. Die Kulturförderung vor Ort wird auch weiterhin eine große Aufgabe von Kreistag und Verwaltung des Hochsauerlandkreises bleiben,“ versprach Eckhard Scholz.

Abbé Franz Stock vom 28.04. bis 26.05.2004
Bis zum 26. Mai 2004 konnten sich interessierte Besucher über Abbé Franz Stock, den großen Brückenbauer zwischen Deutschen und Franzosen, in einer Ausstellung im Mescheder Kreishaus informieren. 34 Tafeln mit vielen Fotos und Dokumenten sowie deutsche und französische Texte waren dem Leben und Wirken Franz Stocks gewidmet, darüber hinaus wurden zahlreiche Informationen zu den Plänen der Errichtung einer europäischen Begegnungsstätte in Chartres sowie zur Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen über den Tod Franz Stocks hinaus bis heute gegeben. Die Ausstellung fand im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum 100. Geburtstag (geboren am 21.09.1904 in Arnsberg-Neheim) von Franz Stock statt.
Für das Ausstellungskonzept zeigte sich der Fachdienst 45 Kultur in Zusammenarbeit mit dem Franz-Stock-Komitee für Deutschland verantwortlich. In diesem Zusammenhang fand ein Vortragsabend am Dienstag, 25. Mai, 19 Uhr im Kreishaus Meschede statt. Dort hat Dieter Lanz, ein Zeitzeuge Franz Stocks, Erläuterungen zu der geplanten europäischen Begegnungsstätte in Chartres gegeben.

Neue Arbeiten auf Papier vom 3. März bis 18. April 2004
Vom 3. März bis 18. April waren die "Neuen Arbeiten auf Papier" von Hans Helmuth Engels aus Eslohe im Kreishaus Meschede zu sehen. Nach dem Abitur studierte Hans Helmuth Engels zunächst an der Kunstakademie und der TU Stuttgart, anschließend Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Alte Geschichte an der Uni Bonn. Er nahm teil an Grabungskampagnen des Römisch - Germanischen Museums in Köln sowie des Deutschen Archäologischen Instituts in Istanbul. Später folgten galeristische und kunsthändlerische Tätigkeiten in Aachen und Köln und Beteiligungen an verschiedenen Kunstaktionen mit renommierten Künstlern. Hans Helmuth Engels ist Mitbegründer des Neuen Aachener Kunstvereins und seit 1985 Freier Künstler – mit den Stationen in Aachen, Köln, Münster und jetzt Eslohe. Neben Einzelausstellungen in den vorgenannten Städten beteiligte er sich an zahlreichen Werkgruppen und Projekten. Sein Malstil ist einerseits farbenfroh – leuchtend, andererseits mit harten Linien kräftige Akzente setzend. Zwei Wirkungsmittel, die sich zu widersprechen scheinen, nämlich Nähe und Direktheit sowie Entrücktheit und Unbestimmtheit von allem, was dem Betrachter im Bild vor Augen steht und in den Umraum eintaucht. Die verknappte Darstellung evoziert und suggeriert mehr als man tatsächlich sieht. Damit entstehen zwei Reaktionen; das Bild kommt auf den Betrachter zu, es kommt ihm sehr nahe; und zugleich ergänzt der Betrachter, was er sieht, er nimmt Anteil an der Bildung der Formen und erweitert sie in seiner Vorstellung. Die Formen, Flächen und Linien behalten bei aller Direktheit immer auch etwas nur Angedeutetes. Das bildliche Geschehen behält bei aller emotionaler Aufgeladenheit immer auch etwas Unbestimmtes, etwas Offen-Bleibendes und damit Suggestives.

Ansprechpartner:

Ruth Reintke und Cornelia Reuber

Ansprechpartner zu dieser Seite:
 
Ruth Reintke
Soziales, Kultur und Verkehr (Fachbereich 4)
Kultur, Musikschule (Fachdienst 45)
Telefon: 02961 / 94-3386
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