Betriebsausschuss besucht Kompostwerk Hellefelder Höhe

Neue Biogasanlage geht im Mai in Betrieb

Betriebsausschuss besucht Kompostwerk
Der Betriebsausschuss des HSK besichtigt das Kompostwerk Hellefelder Höhe: Reimund Klute (3.v.l.) mit Reinhard Pape (1.v.l.), Ludger Maas (5.v.l.) und Ausschussmitgliedern. / Foto: Pressestelle HSK
Pressemeldung vom 15.03.2019

Hochsauerlandkreis/Sundern


Der Betriebsausschuss des HSK besuchte mit seinem Vorsitzenden Ludger Maas und dem Betriebsleiter des Abfallentsorgungsbetriebes des HSK (AHSK), Reinhard Pape, an der Spitze das Kompostwerk Hellefelder Höhe. Zwischen dem AHSK und dem Kompostwerk gibt es bereits seit 1998 Verträge. So wurden 2018 aus der kommunalen Sammlung 14.000 Tonnen aus Arnsberg, Sundern, Meschede und Eslohe auf der ehemaligen militärischen Liegenschaft kompostiert. In Arnsberg gibt es die Biotonne auf freiwilliger Basis, in Sundern, Meschede und Eslohe ist sie Pflicht. Für das Einsammeln sind die Städte und Gemeinden zuständig, für die Entsorgung der Hochsauerlandkreis mit seinem AHSK.


 


Geschäftsführer Reimund Klute zeigte den Ausschussmitgliedern die Kompostierungsanlage und die neue Biogasanlage, die in den nächsten Wochen in Betrieb geht. Die Biogasanlage produziert dann Strom für rund 1.100 Haushalte. Die Abwärme wird für den Gärprozess, den Eigenverbrauch der Biogasanlage und die Beheizung der Gebäude genutzt. Hier werden jedoch anders als in vielen anderen Biogasanlagen keine Futtermittel verwendet.


 


AHSK-Betriebsleiter Reinhard Pape freute sich über die neue Biogasanlage: „Es ist ein positives Signal, dass wir künftig mit unserem kommunalen Bioabfall einen Betrag zur Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen leisten können. Aus unserem Abfall wird Energie. Es muss dafür beispielsweise kein Mais angebaut werden. Die Biogasanlage stellt eine gute Ergänzung der seit Jahren durchgeführten Kompostierung dar.“


 


Ein Problem der Kompostierung verschwieg Reimund Klute nicht: „Es gibt leider immer noch Bürgerinnen und Bürger, die auch andere Abfälle als Bioabfälle in die Biotonne schmeißen oder Plastiktüten bzw. abbaubare Bio-Plastiktüten benutzen. Wir können im Kompostwerk aber nicht nach verrottbaren und nichtverrottbaren Kunststofftüten unterscheiden, so dass diese Tüten alle mit viel Aufwand aussortiert werden müssen. Außerdem dauert der Abbauprozess einer verrottbaren Plastiktüte etwa drei Monate, bei uns ist der Prozess jedoch schon nach knapp einem Monat abgeschlossen.“ Er bittet deshalb, Papiertüten oder Zeitungspapier zu benutzen. Außerdem ist es möglich, die Plastiktüte an der Biotonne zu entleeren und anschließend in der Restmülltonne zu entsorgen.


 


Für die Bürgerinnen und Bürger besteht die Möglichkeit, die Biogasanlage im Rahmen eines Tages der offenen Tür am 21. September zu besichtigen.

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