Landrat übergibt Genehmigungsbescheid für Landal-Ferienpark in Winterberg (18.05.2010)

Dr. Schneider: Zukunftsprojekt bringt Schub für die Region

Landrat Dr. Karl Schneider (r.) übergibt den Genehmigungsbescheid an Landal-Projektkoordinator Wilfried Nijhuis. Bürgermeister Werner Eickler (l.) lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Landrat Dr. Karl Schneider (r.) übergibt den Genehmigungsbescheid an Landal-Projektkoordinator Wilfried Nijhuis. Bürgermeister Werner Eickler (l.) lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Mit der Übergabe des Genehmigungsbescheides hat Landrat Dr. Karl Schneider offiziell grünes Licht zur Errichtung des neuen Landal-Ferienparks in Winterberg gegeben. Nachdem die Bauarbeiten für die Fundamente bereits begonnen haben, ist nun der Start frei für den Bau der Anlage auf dem 14,6 Hektar umfassenden Areal in unmittelbarer Nähe des Skigebietes.

"Dieses Zukunftsprojekt bringt einen Schub, nicht nur für Winterberg, sondern für die gesamte Region, auch vor dem Hintergrund, dass es für die Entwicklung von Ferienparks im Hochsauerlandkreis noch Potenziale gibt", sagte Landrat Dr. Schneider.

Wilfried Nijhuis, Projektkoordinator aus den Niederlanden, lobte die angenehme Zusammenarbeit: "Das hat reibungslos geklappt. Jetzt geht es darum, das Projekt - 150 Ferienhäuser mit 200 Wohneinheiten und einem Zentralgebäude - zügig umzusetzen. Deshalb wird an sechs Tagen in der Woche gearbeitet, manchmal auch bis zu zwölf Stunden, um das Ziel zu erreichen: 95 Häuser und das Hauptgebäude mit Hallenbad, Restaurant und Shop bis Weihnachten fertigzustellen", sagte Nijhuis. Die Investitionskosten belaufen sich auf insgesamt etwa 46 Millionen Euro.

Winterbergs Bürgermeister Werner Eickler nahm noch einmal alle Akteure lobend in den Blick: "Von der ersten Kontaktaufnahme im Herbst 2004 bis zum Baubeginn haben die Beteiligten bei der Stadt, dem Hochsauerlandkreis, der Bezirks- und Landesregierung sowie dem Investor immer wohlwollende Signale ausgesendet. Dieses konstruktive Verhältnis ist dann auch noch von Bürgerinnen und Bürgern unterstützt worden, die dem Projekt positiv gegenüber stehen."