Wahlen zum nordrhein-westfälischen Landtag

Wappen NRW

Die Mitglieder des Landtags werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt.

Die nächste Landtagswahl findet am 14. Mai 2017 statt.

Dem Landtag gehören derzeit 237 Abgeordnete an.

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Art. 116 Abs. 1 GG, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und in Nordrhein-Westfalen seit mindestens 16 Tagen eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten. Daneben gibt es Ausschlussgründe, wie z.B. den Verlust des Wahlrechts durch Richterspruch.

Jede bzw. jeder Wahlberechtigte, der seit mindestens drei Monaten in NRW wohnt, ist wählbar.

Das Wahlsystem bei der Landtagswahl ist ein Verbindungssystem von vorgeschalteter Mehrheits- und ausgleichender Verhältniswahl nach Landeslisten.

Danach werden die Abgeordneten des Landtages zur Hälfte direkt in den 128 Wahlkreisen mit relativer Mehrheit gewählt, die übrigen werden nach Verhältniswahlgrundsätzen aus Landeslisten der Parteien gewählt. Maßgebend für den Verhältnisausgleich und damit die Zusammensetzung des Landtages ist das Zweitstimmenergebnis.

Die Wählerinnen und Wähler haben zwei Stimmen, eine Erststimme für die Wahl einer bzw. eines Wahlkreisabgeordneten und eine Zweitstimme für die Wahl einer Landesliste einer Partei.

Es gilt eine Sperrklausel für Wahlvorschläge von Parteien, die nicht mindestens 5 % der im Land abgegebenen gültigen Zweitstimmen erhalten haben. Diese Parteien nehmen nicht an der Zuteilung von Sitzen teil.

Wahlgebiet ist das Land Nordrhein-Westfalen. Das Wahlgebiet ist in 128 Wahlkreise unter-teilt, die sich wiederum aus Stimmbezirken zusammensetzen. Der Hochsauerlandkreis bildet zwei Wahlkreise mit den Nummern 124 (Arnsberg, Eslohe, Schmallenberg, Sundern) und 125 (Bestwig, Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Meschede, Olsberg, Winterberg).

Wahlvorschläge in den Wahlkreisen können von Parteien, einzelnen Wahlberechtigten und Gruppen von Wahlberechtigten eingereicht werden. Landeslisten können nur von Parteien aufgestellt werden.

Über die Zulassung der Wahlvorschläge entscheiden die Kreiswahlausschüsse bzw. der Landeswahlausschuss in öffentlicher Sitzung. Der Kreiswahlausschuss besteht aus dem Kreiswahlleiter als Vorsitzendem und sechs Beisitzern, welche vom Kreistag gewählt werden. Der Kreiswahlleiter und sein Stellvertreter werden von der Bezirksregierung ernannt. Nach der Wahl stellt der Kreiswahlausschuss das Wahlergebnis im Wahlkreis fest

Ergebnis der Landtagswahl 2012

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