Schwerbehindertenrecht

Reform der Versorgungsverwaltung

Seit dem 01.01.2008 nehmen die Kreise und kreisfreien Städte die ihnen durch das Zweite Gesetz zur Straffung der Behördenstruktur in NRW vom 24.10.2007 übertragenen Aufgaben des Schwerbehindertenrechts wahr.


Behinderung in NRW

Ende 2013 lebten 1,77 Millionen schwerbehinderte Menschen in NRW.

Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 0,6% mehr als bei der letzten Erhebung Ende 2011.

 

Handlungsfelder SGB IX

Antragsannahme/ -aufnahme nach SGB IX

Beratung

Sachverhaltsaufklärung

Feststellung der Behinderung

Rechtsbehelfe

Ausstellung des Schwerbehindertenausweises und der Wertmarke / Beiblatt

 

§ 1 SGB IX Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft

 "Behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen erhalten Leistungen..., um ihre Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft fördern, Benachteiligungen vermeiden oder ihnen entgegenwirken..."


§ 2 SGB IX Behinderung

(1)  Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. .....

(2)  Menschen sind im Sinne des Teil 2 (§68 ff)  schwerbehindert, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt und sie ihren Wohnsitz, ihren gewöhnlichen Aufenthalt oder ihre Beschäftigung auf einem Arbeitsplatz.... rechtmäßig im Geltungsbereich dieses Gesetzbuches haben.

(Ab einem GdB von 50 wird ein Schwerbehindertenausweis ausgestellt.)


Grad der Behinderung (GdB)

Legt fest, wie stark sich die Behinderung des Einzelnen auf die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft auswirkt
Unabhängig von beruflicher Tätigkeit und Ursache der gesundheitlichen Beeinträchtigung
GdB von 10 bis 100
Keine Addition bei Bildung des Gesamt-GdB

 

§ 69 SGB IX Feststellung der Behinderung

...Eine Feststellung ist nur zu treffen, wenn ein Grad der Behinderung von wenigstens 20 vorliegt...

(4) Sind neben dem Vorliegen der Behinderung weitere gesundheitliche Merkmale Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen (G, B, H, aG, Bl Rf, Gl), so treffen die zuständigen Behörden die erforderlichen Feststellungen...


Nachteilsausgleiche

Zweck:

Ausgleich spezifischer, behinderungsbedingter, gesundheitlicher Nachteile

Grundsätzlich erst ab einem GdB von 50

G           Erhebliche Gehbehinderung

aG         Außergewöhnliche Gehbehinderung

Bl          Blindheit

H           Hilflosigkeit

Rf          Rundfunkgebührenbefreiung

Gl          Gehörlosigkeit

          Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitung

 

Formulare und weitere Informationen zu dieser Dienstleistung

Ihre Ansprechpersonen

Herr Martin Stockhofe
Zuständig für:
Erst-/Änderungsanträge, Schwerbehindertenausweise, Beiblätter
 
02961 / 94-3459
02961 / 943466
Frau Petra Baronowsky
Zuständig für:
Erst-/Änderungsanträge, Schwerbehindertenausweise, Beiblätter
 
02961 / 94-3462
02961 / 943466
Frau Sabine Schriek
Zuständig für:
Erst-/Änderungsanträge, Schwerbehindertenausweise, Beiblätter
 
02961 / 94-3456
02961 / 943466
Frau Margot Brand
Zuständig für:
Erst-/Änderungsanträge, Schwerbehindertenausweise, Beiblätter
 
02961 / 94-3460
02961 / 943466

Zuständig für:
Erst-/Änderungsanträge, Schwerbehindertenausweise, Beiblätter
 
Herr Franz-Josef Heppelmann
Zuständig für:
Nachprüfungen, Widersprüche
 
02961 / 94-3457
02961 / 943466
Herr N.N. N.N.
Zuständig für:
Nachprüfungen, Widersprüche
 
02961 / 94-3458
02961 / 943466
Frau Irmgard Mertens
Zuständig für:
Nachprüfungen, Widersprüche
 
02961 / 94-3455
02961 / 943466
Frau Marion Perone
Zuständig für:
Nachprüfungen, Widersprüche
 
02961 / 94-3461
02961 / 943466
Frau Petra Mengeringhausen
Zuständig für:
Klageverfahren
 
02961 / 94-3463
02961 / 9426153
Herr N.N. N.N.
Zuständig für:
Klageverfahren
 
02961 / 94-3438
02961 / 9426153
Frau Berit Ohnesorge
Zuständig für:
Klageverfahren
 
02961 / 94-3452
02961 / 9426153