Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

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Inklusion ist ein Menschenrecht. Menschenrechte sind unteilbar, sie gelten für jeden Menschen auf der ganzen Welt und sie sind Richtschnur für das Zusammenleben und die Politik. Ebenso wie Menschenrechte für jeden Menschen gelten, so gelten auch die Rechte für einzelne Teilgruppen der Gesellschaft unteilbar und für alle Menschen. So zum Beispiel die Kinderrechte und die Rechte der Behinderten. Die Behindertenrechtskonvention richtet sich also nicht an Menschen mit Behinderungen, indem sie deren Rechte formuliert, sondern sie richtet sich an die gesamte Gesellschaft und an jeden einzelnen. Insofern ist Inklusion nicht zu verstehen als ein Spezialrecht für Behinderte, sondern ein Recht für jeden Menschen und für das Zusammenleben aller Menschen (GEW, Juni 2010).

Wenn man eine inklusive Schule als einen Lern- und Lebensort verstehen möchte, an welchem kein Kind ausgeschlossen und jedes Kind angemessen gefordert und unterstützt wird, dann hat dies bestimmte Folgen für die Entwicklung von Unterricht. So ist es die Aufgabe der Schule, die besonderen Fähigkeiten und die daraus resultierenden pädagogischen Bedarfe angemessen zu berücksichtigen, damit sich alle Kinder möglichst optimal zu autonomen, selbstsicheren und mündigen Personen entwickeln können, die ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu ihrem Wohle und dem Wohle der Gemeinschaft entsprechend einbringen können (Feuser 2013).

Koordinator für Inklusion am Schulamt für den Hochsauerlandkreis

02931 / 94-4113

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