Trinkwasserhygiene

Das Gesundheitsamt überwacht die Trinkwasserqualität von der Wassergewinnung über die Wasseraufbereitung und den Wassertransport bis hin zum Zapfhahn des Verbrauchers. Die Verantwortung für eine einwandfreie Wasserqualität gilt für die Wasserversorgungsunternehmen bis zur Übergabe in die einzelnen Haushalte.

Am 01.11.2011 trat die Novelle der Trinkwasser-Verordnung in Kraft.
Sie setzt die im November 1998 verabschiedete EG-Trinkwasserrichtlinie RL-98/83/EG in nationales Recht um.
Die Umsetzung dieser Verordnung obliegt den Wasserversorgungsunternehmen, den Betreibern von Trinkwasserversorgungsanlagen in öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen sowie den Betreibern von Trinkwasserversorgungsanlagen auf Märkten und Volksfesten und dem Gesundheitsamt.

Für die Einhaltung der mikrobiologischen und chemisch-physikalischen Anforderungen im Trinkwasser ist das jeweilige Wasserversorgungsunternehmen verantwortlich.

Das Gesundheitsamt überwacht die Trinkwasserqualität von der Wassergewinnung über die Wasseraufbereitung und den Wassertransport bis hin zum Zapfhahn des Verbrauchers.
Die Verantwortung für eine einwandfreie Wasserqualität gilt  für die Wasserversorgungsunternehmen bis zur Übergabe in die einzelnen Haushalte.
Ab hier (Wasserzähler) sind die Eigentümer der versorgten Einheiten in den sogenannten Trinkwasser-Installationen für die Wasserqualität verantwortlich.

Die gravierendsten Neuerungen der TrinkwV beziehen sich auf die Überwachung der Trinkwasser-Installation in öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen.

Mehr Informationen zur Wasserqualität in der Trinkwasser-Installation finden Sie hier: Trinkwasserinstallation und Legionellen

Ebenso unterliegen zeitlich nur vorübergehend angeschlossene Trinkwasseranlagen z.B. auf Märkten und Volksfesten der Überwachung durch das Gesundheitsamt.

Auf die Trinkwasserversorgungsunternehmen kommen einige Neuerungen, u.a. Änderungen bei den Untersuchungsumfängen und -häufigkeiten, zu.

Der HSK ist überwiegend ländlich geprägt und besitzt eine ausgeprägte topographische Struktur, die eine besondere und teilweise sehr schwierige Herausforderung
bei der Versorgung mit Trinkwasser an die Städte und Gemeinden stellt. Viele kleine Ortslagen liegen ohne Anbindung an kommunale Versorgungsstrukturen in Seitentälern oder auf Anhöhen und betreiben Wasserversorgung in Eigenregie.

Informationen sowie Arbeitsunterlagen zum Thema Trinkwasserversorgung finden Sie unten anstehend.

Am 16.11.2011 fand die jährliche Informationsveranstaltung "Sicherung der Trinkwasserversorgung im Hochsauerlandkreis" im Kreishaus Meschede statt.
Die Folien zu den einzelnen Vorträgen sind unten verfügbar.

Ihre Ansprechpersonen

Herr Marc-Oliver Klung
0291 / 94-1215
Herr Christof Droste
Zuständig für:
Ansprechpartner für Arnsberg, Eslohe und Sundern
 
0291 / 94-1043
Herr Werner Schaltenberg
Zuständig für:
Ansprechpartner für Bestwig, Meschede, Olsberg und Schmallenberg (nur WBV/WIG)
 
0291 / 94-1119
Herr Andreas Wahl
Zuständig für:
Ansprechpartner für Brilon, Hallenberg, Marsberg und Winterberg
 
0291 / 94-1196
Herr Marc-Oliver Klung
Zuständig für:
Ansprechpartner für Medebach und Schmallenberg (ohne WBV/WIG)
 
0291 / 94-1215