Teilungsvermessung (Zerlegungsvermessung)

Mann am Tachymeter

Bei einer Teilungsvermessung wird ein bestehendes Flurstück durch örtliche Vermessung in zwei oder mehrere neue Flurstücke zerlegt. Durch die Festlegung der Lage der neuen Grenze, der Abmarkung mit Grenzzeichen und der Anerkennung durch die Beteiligten in einer Grenzniederschrift wird die neue Grenze festgestellt.

Bebaute Grundstücke erfordern eine Genehmigung der Bauaufsichtsbehörde nach § 8 der Landesbauordnung NRW (BauONRW) um eine Entstehung von baurechtswidrigen Zuständen zu vermeiden.

Die Vermessungsergebnisse werden in das Liegenschaftskataster übernommen (z. B. neue Flurstücksnummern, Flächenberechnungen) und dem Grundbuchamt mitgeteilt.

Die Teilungsvermessung ist Voraussetzung, damit ein Grundstück im Sinne der Grundbuchordnung im Grundbuch geteilt werden kann, um z.B. einen Teil des ehemaligen Grundstücks verkaufen zu können.

Kosten

Grundlage für die Gebührenerhebung ist die Vermessungs- und Wertermittlungsgebührenordnung NRW (VermWertGebONRW).

Die Gebühr für die Teilungsvermessung ist abhängig von:

- der Grenzlänge der alten Grenzen, die untersucht werden müssen
- der Fläche der neuen Flurstücke
- dem beitragsfreien Bodenrichtwert

Hinzu kommt die Gebühr für die Übernahme der Ergebnisse in das Liegenschaftskataster.

Ihre Ansprechpersonen

Herr Horst Muschert
Zuständig für:
Arnsberg, Eslohe, Meschede, Sundern
 
02931 / 94-4455
Herr Martin Wirth
Zuständig für:
Arnsberg, Eslohe, Meschede, Sundern
 
02931 / 94-4244
0291 / 94-26212
Herr Gerhard Prior
Zuständig für:
Bestwig, Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Olsberg, Schmallenberg, Winterberg
 
02961 / 94-3305
0291 / 94-26322
Frau Petra Kalus
Zuständig für:
Bestwig, Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Olsberg, Schmallenberg, Winterberg
 
02961 / 94-3303
0291 / 94-26322