Einführung von ETRS89/UTM im Liegenschaftskataster

Das neue Bezugssystem ETRS89/UTM

Die Lage von NRW in der UTM-Zone 32 (Quelle: Faltblatt zu ETRS89, Bezirksregierung Köln)
Die Lage von NRW in der UTM-Zone 32 (Quelle: Faltblatt zu ETRS89, Bezirksregierung Köln)

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung und der grenzüberschreitenden Nutzung digitaler amtlicher Geobasisdaten hat die AdV (Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland) die Grundsatzentscheidung zur Einführung eines zeitgemäßen Bezugssystems getroffen.

Sie hat 1991 und 1995 beschlossen, das Europäische Terrestrische Referenzsystem mit Datum 1989 - European Terrestrial Reference System 1989 (ETRS89) - als einheitliches Bezugssystem für die Lage und die Universale Transversale Mercatorabbildung - Universal Transverse Mercator Projection (UTM) - als einheitliches Abbildungssystem - im Folgenden mit ETRS89/UTM bezeichnet - zur Gewährleistung eines einheitlichen und eindeutigen Raumbezugs für alle Aufgabenbereiche des öffentlichen Vermessungs- und Katasterwesens in der Bundesrepublik Deutschland einzuführen.

Beim Hochsauerlandkreis wird das neue Bezugssystem ETRS89/UTM mit der Einführung von ALKIS (Amtliches Liegenschaftskataster-Informationssystems) Anfang 2010 eingeführt.

Die Geofachdaten die auf Grundlage des Geobasisdaten erfasst worden sind, müssen ebenfalls auf das Bezugssystem ETRS89/UTM transformiert werden.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Sachgebiet 55/2 - GeoService - zur Verfügung.

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