Freistellungsregelung (§ 67 Bauordnung NRW)

Beim Besuch Ihres örtlichen Bauamtes oder durch Ihre(n) Entwurfsverfasser(in) können Sie in Erfahrung bringen, ob Ihr Vorhaben unter die Freistellungsregelung fällt.

Unter die Genehmigungsfreistellung fallen:

  • Wohngebäude,
  • die zu den Wohngebäuden gehörenden Nebengebäude/Nebenanlagen und
  • die den Wohngebäuden dienenden Garagen und überdachten Stellplätze.


Voraussetzungen für die Genehmigungsfreistellung:

  • Das Vorhaben muss im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes errichtet werden und den Festsetzungen des Planes entsprechen.
  • Die Erschließung des Vorhabens muss gesichert sein.
  • Die Gemeinde darf nicht innerhalb eines Monats nach Eingang der Bauvorlagen erklären, dass ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden soll.
  • Das Vorhaben muss allen anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften entsprechen, insbesondere denen der Landesbauordnung. Abweichungen von Anforderungen der Landesbauordnung erfordern eine gesonderte Zulassung durch die untere Bauaufsichtsbehörde.

Auch die Freistellung kennt gewisse Verfahrensabläufe, die Sie entweder beim örtlichen Bauamt erfragen oder durch Ihre(n) Entwurfsverfasser(in) erläutert bekommen können.

  • Wie können Sie von der Genehmigungsfreistellung Gebrauch machen?
  • Was unternimmt die Gemeinde aufgrund Ihrer dort eingereichten Bauvorlagen für Ihr Bauvorhaben?
  • Was ist vor Baubeginn zu veranlassen?
  • Was haben Sie während der Bauausführung und
  • nach Fertigstellung Ihres Bauvorhabens zu beachten?

Ganz wichtig ist, dass Sie alle Bauvorlagen, Nachweise und Bescheinigungen, die Ihr Bauvorhaben betreffen, aufbewahren. Die Aufbewahrung sollte so erfolgen, dass Sie erforderlichenfalls auf die Unterlagen zurückgreifen können. Bei einem evtl. Eigentumswechsel sollten Sie die Unterlagen der neuen Eigentümerin oder dem neuen Eigentümer übergeben.

Ansprechperson

02961 / 94-3204